Zukunftswerkstatt

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Version vom 6. Dezember 2018, 22:13 Uhr von FritzLetsch (Diskussion | Beiträge) (Geld & Werte - Gemeinsinn macht Sinn!)
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Zukunftswerkstatt ist eine Methode, die Robert Jungk, der frühere Wandervogel und jüdische Migrant in der demokratischen Friedensarbeit und im Einsatz gegen den Atomstaat entwickelt hatte: Als Wissenschafts-Journalist und Zukunftsforscher sah er die Katastrophen des Uran-Abbau und die drohende Sicherheits-Struktur gegen die Bürger.

Geld & Werte - Gemeinsinn macht Sinn!

Wir leben in einer Gesellschaft mit tiefgreifenden Verwerfungen: Ökonomischen, ökologischen und sozialen Spaltungen und gleichzeitiger Sinnsuche. Was lässt uns noch ruhig schlafen – im Wissen, dass die Menschheit als globale Wirtschaftseinheit 1,5-mal mehr Ressourcen verbraucht als die regenerativen Kapazitäten der Erde es zulassen?

Wachsende Ungleichheit, soziale Spannungen, Fremdenfeindlichkeit und Rechtspopulismus schüren Zukunftsängste. Großkonzerne und Politiker, die jegliche Verantwortung von sich weisen, wenn es um Klimabrüche und ihre sozialen Folgen geht. Die ökonomische Schere: „Das reichste Prozent der Weltbevölkerung besitzt über die Hälfte des globalen Vermögens – mehr als die übrigen 99 Prozent gemeinsam.“

Ist damit schon alles gesagt? Nein! Wir haben allen Grund, uns mit unseren Lebenswirklichkeiten auseinanderzusetzen – zwischen Geld-/Kapitalabhängigkeit, persönlicher Freiheit und Gemeinwohl-Interessen.

Das kommende Jahrestreffen beschäftigt sich mit dem, was ist und dem was in der Zukunft möglich und sinnvoll ist. Es schlägt einen Bogen von den globalen Systemen hin zu den persönlichen Zusammenhängen, in denen jeder Einzelne der Teilnehmenden tätig ist. Methodisch vielfältig wird die Tagung vom Geist der Zukunftswerkstatt getragen – kreativ und handlungsleitend.

   Welche Rolle spielen dabei die verschiedenen Ansätze, unsere Lebenswelt partizipativ und demokratisch mitzugestalten?
   Welche Keimformen demokratischen Wirtschaftens lassen uns hoffen?
   Wie ermöglichen wir gesellschaftliche Teilhabe auf vielen Ebenen?

Wir, das Vorbereitungsteam, laden ein, mit unseren Kooperationspartnern diesen Prozess des Mitdenkens und Veränderns aktiv zu gestalten. xing.com/events/geld-werte-gemeinsinn-sinn-2034713

Petra Eickhoff und Helmut Peters.

In Kooperation mit:

   Zukunftswerkstätten e. V. Köln /www.zwverein.de
   parto gUG Köln /www.part-o.de
   forum eltern und schule Dortmund www.w-f-sch.de
   KOMM Recklinghausen www.komm-hpeters.de

Seminargebühren: Anmeldung bis zum 31.01.2019 – 250,00 €, danach 300,00 €. Seit über 30 Jahren trägt sich das Treffen weitgehend selbstfinanziert und selbstorganisiert, nicht zuletzt durch Spenden/Sponsoring.

Anmeldung und Rahmen: www.zw2019.zwverein.de oder jahrestreffen(AT)zwnetz.de mit Namen, Anschrift und dem Seminarkürzel ZW2019.

Aktuelle Seiten:

Zukunftswerkstatt Wiki über die letzen Jahre www.zukunftslabor zwischen dem 30. Jahrestreffen in der Lausitz mit Geflüchteten dort und in Kosova 2016 mit einem bayrischen Jugendverband der Soli-Jugend im EU-Büro Pristina

Angewandte Sozialwissenschaften an der Hochschule Regensburg

Eine Dokumentation von 2003:

Diese Seiten sind nur noch eine Dokumentation des frühen www.Eineweltnetz.org das vor allem die Projekte im Jahr 2003 dokumentiert. Die arcor-Seiten wurden Dez 2016 abgeschaltet. Viele Links sind nicht aktualisiert, Übersicht auf fritz-letsch.de

organisieren oder organisiert werden ...

mitarbeiten ein netz braucht tausende von knoten ... ich = einer KOSOVa 8-2003 und internationale Projekte GESTALT - Forum Politik Pädagogik Therapie Supervision Agenda 21 Eine Welt München: gsundheit! Forum-Theater theater-methoden im einsatz Paulo-Freire-Gesellschaft für befreiende Pädagogik PARTIZIP Beteiligung Kinder und Jugendliche politisch beteiligen Radio LoRa 92,4 Gegensprechanlage Freitag ca. 22-24 Uhr auf lora924.de Selbsthilfe & SO SelbstOrganisation! Visionstheater für Teams in Einrichtungen, Betrieben und Unternehmen WELTLINX wer sonst noch in Welt hinausblickt die ersten Bilder hier, die grösseren Bilder von Kosova

vor und nach den Zukunftswerkstätten ...

hintergründe und auch schöne Seiten: waren auf zu kosova

dort waren auch viele Links zu finden, wie [1] und [2] und [3]

eine frühe Werkstatt: Perlen für Tränen

Informations- und Koordinationsstelle Hilfe für Flüchtlingsfrauen und -familien aus dem ehemaligen Jugoslawien Franziskanerstr. 6, 81669 München

Leben nach der Flucht / Vertreibung aus dem ehem. Jugoslawien: Heimat? Exil?

17.+18. Februar 1995 im Sitzungssaal des Flüchtlingsamtes, Franziskanerstr. 6

Die Fortbildung stellte die Aufgabe, die Situationen von Flüchtlingen selbständig zu reflektieren und mit der Methode der Zukunftswerkstatt nach Robert Jungk für die eigene Arbeit umzusetzen, die wichtigsten Methoden der Zukunftswerkstatt kennenzulernen und anzuwenden:

- nach einer Klärung des Themas in der Gruppe in drei Schritten - zwei Methoden zur Problembenennung und Vertiefung anzuwenden - die Entwicklung von Utopien und Hoffnungen in Projekten - Elemente zur Verwirklichung der Projekte zu entwerfen und dann - in der Reflexion den weiteren Einsatz der Methode zu überlegen.

Die Fortbildung hatte die Ziele: - Die Entwicklung von Lösungsstrategien für Probleme des Alltags als moderierten Prozeß zu gestalten, - eine eigene Konzeption für den beruflichen Einsatz in der Gruppe zu entwerfen - in Protokollbeiträgen analytisch die Situation der Lerngruppe zu erfassen und zu bearbeiten, - eine eigenständige Co-Moderation für eine große gemeinsame Veranstaltung im Sommer vorzubereiten


Mein Ort - mein Leben - meine Zukunft

Was kann ich beitragen, dass sich unsere Gemeinde gut entwickelt

Rahmen:3 parallele Zukunftswerkstätten werden von erfahrenen ModeratorInnen aus Deutschland mit Unterstützung von Assistenzen sowohl von dort als auch aus dem Kosovo in der Übersetzung angeleitet. Eine findet in der Stadt Klina, eine im Dorf Kramovik und eine in einer Schule in Shtime /Godansk statt. Veranstaltende sind Shqiponja München und das Jugendreferat in Klina, sowie die **Paulo-Freire-Gesellschaft e.V**. mit Sitz in München. 1. - 9. August 2003, zweisprachiger Bericht erscheint im Januar 2004 external image clear.gif

Projektantrag Zukunftswerkstätten für Kosova 2004

1. Zukunftswerkstätten für Kosova 03 2. Vorgeschichte 3. Zukunftspläne 4. Das Konzept Zukunftswerkstätten für Kosova 2004 5. Finanzierungsplan 2004 6. aktuelle Entwicklungen

Zukunftswerkstätten für Kosova 2003

Im August 2003 fuhr eine hochmotivierte Gruppe von pädagogischen Fachkräften und aus Ko-sova stammenden Jugendlichen von München aus mit dem Bus nach Kosova, um einen Bei-trag für die Zukunft dort lebender Jugendlicher zu leisten.

An drei Orten wurden Zukunftswerkstätten für Jugendliche und junge Erwachsene durchgeführt. Diese fanden parallel in der Stadt Klinë und in den Dörfern Kramovik und Godanc statt.

Zukunftswerkstätten sind eine Form der politischen Partizipation von Bürgern, die von Robert Jungk entwickelt worden sind. Diese Methode arbeitet in 3 Phasen:

1. Analyse- und Kritikphase: die eigenen Bedürfnisse und Notwendigkeiten bewusst machen 2. Utopie- und Phantasiephase: Elemente einer traumhaften Gesellschaft skizzieren 3. Strategie- und Verwirklichungsphase: aus der Spannung zwischen Analyse und Utopie einen zukunftsweisenden Weg für das Handeln der partizipierenden Gruppe entwickeln Demokratie: Was genau bewirken Zukunftswerkstätten in Kosova

Ziel dieses methodischen Vorgehens ist es, die eigenen Ressourcen an Planungskompetenz und Zukunftsdenken zu erschließen und Entwicklung nicht von fremdbestimmter Hilfe zu erwarten.

Durch diese Form des Empowerment erhoffen sich die InitiatorInnen eine nachhaltige Bewusstseinsveränderung, die in langfristiger Partnerschaft die eigenständige und demokratische Entwicklung in Kosova anregen und fördern kann und die Beteiligten Verantwortung übernehmen lässt.

Viele der kosovarischen Kinder und Jugendlichen waren während der Kriegsjahre in verschiedenen europäischen Ländern und haben dort Schulen, Kultur und demokratische Gesellschaft kennengelernt. Nach der Rückkehr sind diese Jugendlichen in der alten Heimat zuerst oft unsicherer.

Das Einbringen auch der Fähigkeiten, die sie in den Gastländern während des Krieges erworben haben, kann Kräfte und Ideen unterstützen, um gemeinsam mit den Jugendlichen ohne Migrationserfahrung die schweren Erfahrungen der Flucht und des Krieges sowie der ethni-schen Auseinandersetzungen und da-mit einhergehender Traumatisierung zu überwinden.


Beteiligte Institutionen und Personen

Bisherige Veranstaltende sind der Jugendverband Shiponja e.V. München, das Jugendzentrum "Qendra Rinore" Klinë und die bundesweite Paulo-Freire-Gesellschaft e.V. mit Sitz in München.

Die Paulo-Freire-Gesellschaft e.V. steht für befreiende und partizipative Pädagogik, sie ist für bildungs- und wissenschaftliche Zwecke vom Finanzamt in München als gemeinnützig aner-kannt und kann die finanzielle Abwicklung übernehmen.

Drei erfahrene Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen aus Deutschland entwickelten ein besonde-res Kon-zept, das in multilingualem Umfeld ein wirkungsvolles Arbeiten in den Zukunftswerk-stätten er-mög-lichte. Sie visualisierten und moderierten die Zukunftswerkstätten vor Ort. In der Übersetzung und Organisation wurden sie durch aus Kosova stammende Co-Moderierende und As-sistierende unterstützt.

Mislim Berisha (München), Koordinator für das Gesamtprojekt, Lehrer aus Kosova, arbeitet seit 1995 in der Jugendhilfe in München und gründete 1995 den Jugendverband Shqiponja.

Fritz Letsch (München), freiberuflicher Theaterpädagoge und Zukunftswerkstattmoderator seit 1982, Aus- und Fortbildungen im Sozialwesen, für Joker im Forum-Theater und in befreiender Pädagogik, Partizipationsmodelle, Fortbildungen und Vorstand in der Paulo-Freire-Gesellschaft.

Petra Eickhoff (Köln), Diplom-Betriebswirtin, freiberufliche Trainerin in der beruflichen Aus- und Fortbildung und Zukunftswerkstatt-Moderatorin seit 1996. Schwerpunkt: beruflich und sozi-al be-nach-teiligte Jugendliche.

Stephan G. Geffers (Köln), Diplom-Informatiker, Trainer für Moderation, Teamentwicklung und Kreativitätstechnik, Moderation von Zukunftswerkstätten seit 1986; gestaltet Jugend-Medien-arbeit und Moderations-Ausbildungen.

Dana Protogerov-Menig (München), studentische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Pädagogik in der Bundeswehrhochschule München-Neubiberg.

Ibadete Avdullahn (München), Vorsitzende von Shqiponja e.V. München.

Kurzfassung der Zukunftswerkstätten in Kramovik, Godanc und Klinë, Kosova

An der Zukunftswerkstatt in Kramovik nahmen 7 Mädchen und 8 Jungen im Alter von 15 bis 26 Jahren konstant teil, 5 Mädchen und 4 Jungen waren am zweiten Tag eingebunden. Eine Leh-rerin, ein Lehrer und die Hortleiterin der Schule von Kramovik, in der die Veranstaltung statt-fand, nahmen teil.

Themen waren vor allem:

   ein fehlendes Kulturzentrum für Tanz, Treffen, und Musik,
   eine fehlende Bibliothek und
   fehlender Internetanschluss.
   Das besondere Interesse galt der gesamten Dorfgestaltung des Ortes am Fluss Drini 


(Hintergrundinformation: In Kramovik ist ein Kieswerk mitten im Ort entstanden, das 24 Stun-den täglich lautstark in Betrieb ist, viel Verkehr verursacht und die akustische wie soziale Ru-he im Dorf empfindlich stört. Kommunaldemokratie ist noch nicht vorstellbar.)

Bei der Betrachtung der Ressourcen zur Lösung der Probleme wurde klar, dass die Energie, die Fähigkeiten und Möglichkeiten der zahlreichen MigrantInnen aus Kramovik einbezogen werden könn-ten. Die meisten der noch oder dauerhaft im Ausland Lebenden haben noch einen starken Familienbezug und kommen regelmäßig im August zum Urlaub nach Kramovik.

Als Strategie entwickelten wir eine Einladung für den folgenden August an alle MigrantInnen: ge-mein-sam soll ein Internetcafe aufgebaut und ein Kulturprogramm durchgeführt werden. Die Vor-be-reitung dazu läuft über das ganze Jahr.

An der Zukunftswerkstatt in Godanc nahmen 12 Mädchen und 5 Jungen zwischen 14 und 26 Jah-ren teil, sowie der Direktor der Grund- und Hauptschule von Godanc, in deren Räumen die Ver-an-staltung stattfand.

Die Zukunftswerkstatt war aufgeteilt in 2 Gruppen:


   Themen der Mädchengruppe waren Dorfleben, das Fehlen eines Kulturzentrums und eines Ki-nos (das bedeutet für sie fehlende Kontakte, keine Möglichkeit, ohne Beobachtung der Eltern zu sein), Arbeitslosigkeit, Drogenkonsum, Prostitution, Kriminalität, fehlende Kinder-gärten, feh-lendes Telefonnetz, manche Mädchen werden nicht in die Schule geschickt.
   Themen der geschlechtsgemischten Gruppe waren Arbeitslosigkeit und fehlende Infra-struktur (Internet, Computer, Bibliothek), Angst vor dem Stehenbleiben in der Entwicklung („Kulturelles Hinterland“), Langeweile als Konfliktherd für Dummheiten.


Als gemeinsame Utopie der 2 Gruppen ergab sich der Wunsch nach einem Jugendzentrum mit Bi-blio-thek, Tanzraum, der Möglichkeit, Instrumente spielen zu lernen und Musik zu machen.

Mit Theaterdarstellungen und gemalten Bildern wird der Weg dorthin skizziert. In der Verwirklichung machten die Jugendlichen konkrete Vorschläge über ihren Anteil bei der Grün-dung und Gestaltung eines solchen Jugendkulturzentrums, nicht primär als Konsumenten, son-dern als aktiv Beteiligte.

In Klinë thematisierten die 17 Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 vor allem Erlebnisse von Gewalt und Flucht. Sie ent-wickel-ten eine Landkarte der Zukunft, in der Kosova eine zentrale Rolle als Zentrum für Frieden, Wis-senschaft und Kultur zukommt und in der es Jugendlichen gelingt, mit ihrem Zaubern Menschen zu heilen:


   Die Jugendlichen wollen ihr Jugendzentrum weiterentwickeln zu einem touristischen und kul-turel-len Informationszentrum.
   Sie selbst wollen Fremden die Naturschönheiten des Landes zeigen (z.B. die in der Nähe liegenden Mirusha-Wasserfälle).
   Sie wollen mit Fotoausstellungen auf die Situation von Armut und Alter aufmerksam ma-chen
   und durch Kontakte zu Designern besondere Bekleidungsideen (z.B. Mütze in Form der Kosova-Landkarte) verwirklichen.


Den beiden vor Ort tätigen Jugendsozialarbeitern ist es zu verdanken, dass sich diese in der Zukunfts-werk-statt entstandenen Gruppen auch ein halbes Jahr später regelmäßig treffen und ihre Ideen verwirklichen.


Zusammenführung der Zukunftswerkstatt-Ergebnisse und ihre gesellschaftliche Relevanz

Nachdem die drei Zukunftswerkstätten an zwei Tagen autark gearbeitet haben, stellten die drei Gruppen am dritten Tag sich gegenseitig ihre Entwürfe für die Zukunft Kosovas vor: In einem „Café-Seminar“ kamen sie miteinander ins Gespräch und tauschten die neuen Erfahrungen aus.

Rundum waren alle Wandzeitungen und Zeichnungen mit Ergebnisse der drei Zukunftswerk-stätten in einer Ausstellung arrangiert. Journalisten von Zeitungen und dem lokalen Fernseh-sender fragten nach, wir gaben zahlreiche Interviews, und es wurde anschließend ausführlich berichtet.

An den dann folgenden Tagen wurden die ModeratorInnen und Begleitenden der Zu-kunfts-werk-stät-ten zu verschiedenen politischen Autoritäten von Kosova einladen:

Zunächst empfing sie der Leiter des Referat für Jugend der Stadt Klinë, Herr Ismet Berisha. Er unterstützte das Projekt von Anfang an, nahm be-reits 2002 an einem Fachkräfteaustausch in München teil und verfolgt unsere Arbeit mit großem Interesse.

Dar-auf folgte ein Gespräch beim Kultusminister, Herrn Behxhet Brajshori in Pristina, dem wir ebenfalls unsere Ergebnisse berichteten. Ebenfalls an-wesend war der Leiter des Departments für Kultur, Herr Hasan Zekaj, der sich sehr für weitere Zusammenarbeit aussprach.

Der Höhepunkt war ein Em-pfang bei dem Präsidenten von Kosova, Dr. Ibrahim Rugova. Er zeigte grosses Interesse an den Erfahrungen in den Zukunftswerkstätten und unserer Weiter-arbeit.

Alle besuchten politisch Verantwortlichen waren sehr offen für intensivere Kooperation. Beson-ders begrüßt wurde, dass durch diese Zukunftswerkstätten Jugendliche befähigt werden, einen wichtigen Teil ihrer eigenen Zukunft selbst zu gestalten.

Kosova wird dadurch weniger auf Hilfe von Außen angewiesen sein und kann das Ideenpoten-zial und die Fähigkeiten seiner Jugendlichen im eigenen Lande nutzen.


Vorgeschichte

Wie es zur Idee für dieses Projekt kam

Zwischen 1993 und 1999 kamen ca. 400.000 Kosova-Albaner nach Deutschland. Die Jugendli-chen sind von den Kriegstraumata und von Erfahrungen mit dem zerstörten Sozialsystem in Jugo-sla-wien belastet. Ihre Schulen in der Heimat waren zum großen Teil zerstört, seit Jahren war ihre al-ba-ni-sche Muttersprache dort verboten gewesen.

Mislim Berisha lebt seit 1995 in München. Als Kosova-Albaner war er politischer Verfolgung ausgesetzt. Er ist Lehrer, sein Credo: Jugend ist die Zukunft. Er sieht, dass die Jugendlichen aus Ko-sova in München nicht gut aufgehoben sind.

Bislang vorhandene Gruppierungen von Exil-Kosovaren sind stark parteipolitisch beeinflusst, aber seiner Auffassung nach nicht an den wirklichen Problemen der Jugendlichen hier interes-siert. Daher engagierte er sich von Anfang an auf andere Weise und gründete den Verein Shqiponia e.V.

Das Programm des Vereins umfasst kulturelle Angebote wie Volkstanz, aber auch Rap und HipHop, sowie Sport. Es gibt Auftritte der Tanzgruppe, die von den Jugendlichen selbst organi-siert werden. Sie übernehmen Verantwortung und gewinnen viel Selbstbewusstsein.

Im April / Mai 1999 kam eine Gruppe von 417 “Kontingentflüchtlingen” aus Kosova nach Mün-chen. Die Betreuung, die Aufgabe der Kulturübersetzung für diese Gruppe wurde komplett von Shqiponia e.V. übernommen. Auch in anderen bayerischen Städten, in Augsburg, Rosenheim, Fürsten-feld-bruck, Holzkirchen und Nürnberg gibt es Gruppen dieses Vereins.

Die Paulo-Freire-Gesellschaft e.V. für befreiende Pädagogik entstand 1991 aus der Europäi-schen Gruppe Bewusstseinsbildung und der Arbeitsgruppe Paulo Freire in der AG SPAK, Ar-beitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise der evangelischen und katholischen Studen-tengemeinden. Im Austausch mit mittel- und lateinamerikanischen Gruppen der 'educación po-pular' wird dabei in allen Lernbereichen die Frage der Bewusstseinsbildung im Lernen in den Mittelpunkt gestellt. Die Anleitenden sollen die Lernenden befähigen, ihre eigenen Lebenssituationen zu durchschauen und selbst die Strukturen der Mitwirkung zu verändern.

Ein Bereich der Bildungsarbeit ist das Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal. In Projekten mit Studierenden haben wir über die vergangenen Jahre auch mit den Jugendlichen von Shqiponja Forum-Theater-Szenen erarbeitet und auf Gruppen-Treffen dem Publikum zur Veränderung vorgestellt. Die Zusammenarbeit wurde über das INKOMM, Projektzentrum für inter-kulturelle Kommunikation der AWO Bayern koordiniert.

Fritz Letsch arbeitet seit 1982 freiberuflich mit den Methoden partizipativen Lernens. Er verbin-det dabei sowohl die Theater-Methoden als auch die Arbeit in Zukunftswerkstätten mit den Hintergründen der befreienden Pädagogik in der Ausbildung von Studierenden der Fachhochschule München, Fachbereich Sozialwesen, mit Schwerpunkten im interkulterellen Bereich.

Mislim Berisha, der in seiner Arbeit als Berater für MigrantInnen bei der AWO / München viele Kon-takte knüpfen konnte, initiierte zusammen mit Fritz Letsch erstmals im Jahr 1997 eine Zukunftswerkstatt zum Thema “Zusammenleben in München” mit 16 Jugendlichen aus dieser Gruppe. Das Seminar wurde von den Jugendlichen sehr gut angenommen, für einige war es der Anstoß, sich um eine Ausbildung zu bemühen.

Im Jahr 1999 gab es auf ihren Wunsch hin eine zweite Zukunftswerkstatt zum Thema “Wie bereite ich mich auf meine Rückkehr vor”. Auch hieraus ergaben sich für einige Jugendliche entscheidende Perspektiven, die ihr weiteres Leben beeinflussen. Angeregt durch diese Erfolge kam es zu der Idee, Zukunftswerkstätten nun auch in Kosova durchzuführen.


Zukunftspläne

Um die Nachhaltigkeit der Ergebnisse der Zukunftswerkstätten in Kosova vom August 2003 zu sichern und den beteiligten Jugendlichen klar zu signalisieren, dass ihre Belange von Interesse sind, sollen vom 9. - 12. August 2004 wiederum Zukunftswerkstätten an den gleichen Orten wie zuvor stattfinden. Dafür wird eine Finanzierung gesucht. (Konzept und Finanzplan in Punkt 4+ 5.)

Eine Untersuchung der hohen Wirkung dieser Arbeit mit Zukunftswerkstätten mit Menschen aus Kriegsgebieten und in der Aufbausituation wird erst möglich, wenn kontinuierliche Unter-stützung in der Anfangsphase gewährleistet ist.

Ebenfalls für 2004 ist an eine Intensivierung des Fachkräfteaustausches gedacht, der Mit-ar-bei-tende der Jugendarbeit in Kosova mit den Arbeitsweisen von Jugendarbeit in Deutschland ver-traut macht und ihre demokratische Struktur und Arbeitsweise kennenlernen lässt.

Mit diesen Erfahrungen und den Methoden der Zukunftswerkstatt kann die Selbstverantwortung der Jugendlichen in Zukunftswerkstätten und anderen selbst-organisierten Projekte erhöht werden.

Es ist vorbesprochen, weitere Kooperationspartner vor Ort zu finden und auch mit anderen Grup-pen Zukunftswerkstätten durchzuführen, möglichst noch August 2004. Die Förderung von eigenen Zu-kunfts-visionen und der Gedanke der Selbsthilfe und -organisation soll dabei mög-lichst vielen Menschen zugänglich sein. Wichtig ist uns für die Zukunft, alle unterschiedlichen ethnischen Gruppen zu erreichen und ein-zu-binden.

Längerfristiges Ziel ist die Ausbildung von einheimischen ModeratorInnen für Zukunftswerkstätten, um die Methode und die Durchführung von Zukunftswerkstätten im Land dauerhaft zu verankern und inhaltlich weiterzuentwickeln. Dieses Projekt ist für 2005 in Planung.


Das Konzept Zukunftswerkstätten für Kosova 2004 Fehler! Unbekanntes Schalterargument. Thema: Mein Ort verändern - mein Leben gestalten - meine Zukunft verwirklichen Was kann ich dazu beitragen, dass sich mein Lebensort gut entwickelt?

Rahmen Drei parallele Zukunftswerkstätten werden von drei erfahrenen ModeratorInnen aus Deutsch-land mit Unterstützung von AssistentInnen aus Deutschland und Kosova in der Übersetzung angeleitet.

Anknüpfend an die Erfahrungen von 2003 findet sie wieder in der Stadt Klina, eine im Dorf Kramovik und eine in Godanc statt. Ver-an-staltende sind der Jugendverband Shiponija e.V. (München) und das Jugendreferat in Klina, so-wie die Paulo-Freire-Gesellschaft e.V. (München).

Ziele, die mit den Zukunftswerkstätten vor Ort unmittelbar verbunden sind

Die Zielgruppen in den drei Zukunftswerkstätten sind unterschiedlich und daraus ergeben sich trotz des gemeinsamen Themas unterschiedliche Ziel- und Ergebnisorientierungen

Klinë – Jugendzentrum - angesprochen werden Jugendliche und Jugendsozialarbeiter, die im Jugend-zen-trum ihren Anlaufpunkt bzw. ihren Arbeitsort haben - hier werden die spezifischen Bedürfnisse der Jugendlichen verschiedener eth-ni-scher Gruppen nach verwirklichbaren Zukunftsentwürfen einbezogen sowie ihre so-ziale Kompetenz, das Jugendzentrum als zentralen Ort zu fördern und zu ge-stalten - Erhöhung der Wirksamkeit von Mitsprache und Beteiligung von Jugendlichen nach Innen und Außen

Kramovik - Kommune - angesprochen sind Bewohner des Dorfes aller sozialer Schichten und die Besu-cher des Dorfes, die alljährlich ihren Urlaub in Kramovik verbringen - die Einbindung der Bedürfnisse nach Bürgerbeteiligung, Gestaltung des kom-mu-na-len Lebens und der kommunalen Infrastruktur steht im Vordergrund - Das Nutzbarmachen der Ressourcen der MigrantInnen, die ihre vielfältigen Er-fah-run-gen aus anderen Ländern mit entwickelten demokratischen Strukturen se-hen wir als gewinnbringenden Schatz - Entwicklung von Kommunaldemokratie hilft die Kräfte im Land zu stärken und eine Ab-wan-de-rung zu verhindern

Godanc - Frauenrollen - den Frauen wird in dieser Zukunftswerkstatt besondere Aufmerksamkeit zuteil, das ist wichtig, weil Frauen einen sehr großen Anteil an der Aufrechterhaltung der Le-bens-sicherung in den Familien haben - trotzdem scheint es in den vorherrschenden Strukturen schwer, ihre spezifischen Bedürfnisse zu artikulieren - deshalb versprechen wir uns von dieser Zukunftswerkstatt die Stärkung von de-mo-kra-tischen Strukturen durch die Kompetenzen von Frauen durch stärkere Ein-bin-dung in das gesellschaftliche Leben -

Mitwirkende in der Moderation und Leitung und Kontaktadressen

Leitung und Koordination

Mislim Berisha (München) mislimberisha@freenet.de, Ganghoferstr. 75, 81373 München Ursula Thöt (München) uthoet@gmx.de Dana Protogerov-Menig (München) pragensis@web.de

Moderation

Fritz Letsch (München) fritz@joker-netz.de Schellingstr. 91, 80799 München, 089- 45222668 Petra Eickhoff und Stephan G. Geffers (Team Zukunftswerkstatt Köln) zukunft-2004@web.de

Co-Moderation

3 Personen aus Projekten vor Ort

Übersetzung

Istref Berisha, Kramovik Ibadete Abdullahu (München) Ibadete.Abdullahu@freenet.de

Ablauf

Datum Ort Do, 05.08.2004 München Arbeitstreffen des Moderationsteams Fr, 06.08.2004 bis Sa, 07.08.2004 München - Klinë Anreise - Arbeitsberatung der vollständigen Teams So, 08.08.2004 Klinë - Vorbereitung der Materialien und Seminarräume Mo, 09.08.2004 Klinë + Kramovik ... 1. Tag der Zukunftswerkstatt Vormittag: - Begrüßung, Kennenlernen und Einführung in die Methode Zukunftswerkstatt, - Klärung organisatorischer Fragen

Erste Phase: Analyse und Kritik Welche Schwierigkeiten und Hindernisse habe ich bei der Ge-staltung meines Lebensortes, meines Lebens und meiner Zu-kunft? Was fehlt uns hier, was stimmt noch nicht, welche Hinder-nisse der Entwicklung gibt es für mich? - Gruppenarbeit, Kritiken sammeln - Plenum, Kritiken auswerten und auswählen - Übergang zur Utopie

Mittagspause

Nachmittag: Zweite Phase: Phantasie und Utopie Welche Wünsche und Träume habe ich für die Gestaltung mei-nes Lebensortes, meines Lebens und meiner Zukunft? - Phantasievolle Einstimmung - Gruppenarbeit, Utopie- und Zukunftsentwürfe erarbeiten - Präsentation der Ergebnisse - Ideen herausarbeiten - Übergang zur Verwirklichung - Feedback und Abschluss des ersten Tages

Nachbereitung Team - Übersetzungen vervollständigen - Methodisches Konzept anpassen

Di, 10.08.2004

2. Tag der Zukunftswerkstatt Vormittag Einstimmung in den Tag Welche Handlungsideen stecken hinter der Utopie? - Übersetzungen der utopischen Ideen in realisierbare Projekti-deen - Auswahlverfahren

Dritte Phase: Strategie und Verwirklichung (Teil 1) Woran will ich arbeiten, was möchte ich verwirklichen? - Entscheiden, was wir wirklich wollen. - Projekte in Gruppen skizzieren - Präsentation im Plenum

Mittagspause

Nachmittag Dritte Phase: Strategie und Verwirklichung (Teil 2) Arbeitsmodelle: wer, wie, was, wann, wo, wer mit wem? - Zeitplan, Haushaltsplan, Welche Unterstützung brau-chen wir? - Gruppenarbeit - Präsentation der Ergebnisse und Würdigung

Abschlussfeedback Vereinbarungen für das Café-Seminar

Nachbereitung Team (vor Ort) - Übersetzungen vervollständigen - Ergebnisse sichern

Teamberatung - Gegenseitige Information über die Ergebnisse in den Zu-kunftswerkstätten - Vorbereitung Caféseminar

Mi, 11.08.2004 Caféseminar (offen für alle Teilnehmenden an den Zukunfts-werkstätten und Presse, Funk und Fernsehen)

Was war der Zenit oder der "pika qendrore" (zentraler Punkt) Was packe ich selber an? - Arbeit in gemischten Tischgruppen unter Anleitung der Mode-ratorInnen - Dialog und Verständigung - Austausch zwischen den Tischgruppen

Mittagspause

Fishbowl Hintergründe zur Theorie und Wirkung von Zukunftswerkstätten - Auswertung der Anleitenden in einem Fischbecken, die Übersetzer in zweiter Reihe, die Teilnehmenden können sich von außen zu Wort melden / ein freier Stuhl steht für sie bereit ... - Punkte für die Weiterarbeit entwickeln

Gemeinsamer Abschluss

Nachbereitung Team - Sicherung der Ergebnisse - Abbau

Teamberatung - Auswertung

Do, 12.08.2004 Vormittag Durchatmen – raus Gemeinsame Besuche an den schönen Plätzen der Teilnehmenden, bei Familien und Personen, die sie schätzen Nachmittag Mit Organisationen und Ämtern im Gespräch Ziel: Wichtige Kooperationspartner und Unterstützer für die Projekte werben

Fr, 12.08.2004 Klinë Vormittag Vorbereitung der öffentlichen Ausstellungen zu den Zukunftswerkstätten - Einladungen verteilen - Orte gestalten

Nachmittag Öffentliche Ausstellung der Bilder und Texte am Ort der Zu-kunftswerkstatt - Eröffnung der Ausstellung - Vorstellung durch Teilnehmer - Mit den Besuchern im Gespräch Sa, 13.08.2004 Kramovik ... Vormittag / Nachmittag Öffentliche Ausstellungen der Bilder und Texte am Ort der Zukunftswerkstatt - Eröffnung der Ausstellungen - Vorstellung durch Teilnehmer - Mit den Besuchern im Gespräch

Abend Rückreise nach Deutschland

So, 14.08.2004 Rückkehr in Deutschland

Nacharbeiten: - Protokoll-Erstellung (vollständiges zweisprachige Dokumenta-tion aller visualisierten Schritte und Ergebnisse) - Internet-Seiten und Mailing-Listen: kosova@domeus.de - Aktualisierungen kommen auf http://eineweltnetz.org - Zusammenstellen einer Projekt-Broschüre (zweisprachig - Grundlagen für Antragstellung EU und Trägerverbände 2005


aktuelle Entwicklung

Unsere geplante zweisprachige Ergebnis- und Anleitungs- Broschüre ist leider immer noch nicht fertiggestellt, die internet-Seiten http://eineweltnetz.org sind wegen Problemen beim Provi-der derzeit nicht zugänglich, Ersatz wird auf www.joker-netz.de geschaffen.

Alle bisherigen Antragstellungen waren nicht erfolgreich, die aktuellen Unruhen in Kosova und die schleppende Entwicklung der internationalen Gespräche und der politischen Auseinander-setzungen rauben sehr viel Energie.

Gleichzeitig entstehen andere Möglichkeiten, wie zum Beispiel der Publikation unserer bisheri-gen Arbeit mit Zukunftswerkstätten im interkulturellen Bereich in Zusammenarbeit mit dem münchner Stadtjugendamt und dem Flüchtlingsamt als Fachpublikation.

Wir wollen nun diesen August trotz alledem in die gleichen Orte fahren und Werkstätten zur aktuellen Entwicklung durchführen, möglicherweise mit einer zusätzlichen Werkstatt zur Frauen-Rolle. Eine vierte mögliche Werkstatt mit diesem Schwerpunkt würden wir versuchen - so-weit möglich, aus den gleichen Ressourcen zu bestreiten.

Zentrales Ziel ist es, mit unserer multi-ethnisch angelegten Arbeit klare Zeichen für die gemein-schaftliche Zukunftsgestaltung gegen die Trennungspolitik verschiedener Parteien zu setzen.

Die Grundlagen für die Perspektive einer späteren besseren Entwicklung in eigener Kraft ist nun am Günstigsten zu schaffen, auch für mögliche spätere Zusammenarbeiten mit potenteren Trägern wie Auswärtiges Amt, GTZ oder anderen.


ganz herzlichen Gruss, für die Paulo-Freire-Gesellschaft eV

fritz letsch


Kramovik in Kosova, August 2003 external image clear.gif

Ein Dorf am Fluss, ein Kieswerk mittendrin.

Die Schule etwas oberhalb, stolz und frei stehend, Kiespisten, ein Sportfeld, darüber ein kahler Hügel, Schotter vom lange schon stillgelegten Chrom-Bergwerk. In Tal-Einschnitten Wacholder und Eichen.

Die Klassenzimmer sind gross und hell, freundlich. Im Flur die Helden kosova-albanischer Geschichte, im Lehrerzimmer ein grosser moderner Tisch.

Die Kleinkindergruppe und der Hort müssen immer umräumen, wenn der Raum als Klassenzimmer genutzt wird, Schule ist in zwei Schichten, vormittags und nachmittags.

Am ersten Tag werden wir dem Rektor in seinem Büro vorgestellt, stolz steht dort ein Computer hoch auf dem Tisch. Es sind Ferien, August.

Wir starten mit der Gestaltung eines Klassenraums, mit vorbereiteten Plakaten und Krepppapier für Blumen, machen eine Vorstellungsrunde, in der klar wird, wer von den Mädchen und Burschen deutsch versteht, und wer übersetzen kann. So geschieht die Anleitung in Übersetzung, die Arbeit in den Gruppen in albanischer Sprache; die Vorstellung der Ergebnisse meist zweisprachig.

>Ob wir die Analyse (Kritikphase) mit der Frage "was fehlt" / "was brauchen wir in unserem Ort" eingeleitet und damit das defizitäre Moment angesprochen haben, sollten wir - auch in den Übersetzungen - noch gründlich reflektieren, der Focus sollte bei der Veränderung des Bestehenden bleiben, drehte sich aber immer wieder in die Frage nach der Hilfe von draussen.<

Am zweiten Tag kommt auch kurz ein Lehrer-Kollege dazu, der uns den Plan für den Aufbau eines zweiten Stockwerks und der Gestaltung der Aussenanlagen einschliesslich Kostenplan ausführlich erläutert, als wären wir seine Sponsoren.

Am diesem 2. Tag sind - neben diesem und unserem "Betreuungslehrer" auc h die ersten Gäste da: Neffen und Nichten aus Norwegen, der Schweiz und Deutschland, die jeden August "nach Hause zur Familie" kommen. Obwohl zum Teil schon langjährig im politischen Asyl, zählt ihnen die Familie hier sehr viel, und manche haben hier auch noch ein Haus stehen.

Sie wollen gerne -so weit möglich- mitwirken. Im Rahmen des Verlaufes gebe ich ihnen auch gleich, entsprechend den schon arbeitenden Kleingruppen, die Aufgabe, aufzuzeichnen, was sie sich zu einem angenehmen August-Aufenthalt im Ort wünschen und was sie selbst dazu beitragen können.

Im Nu sind hier der Kulturtreffpunkt mit Bibliothek und Volkstanz-Raum zu Disco und Internet-Cafe, die Sport- und Erholungsanlagen ergänzt, und es entsteht - aus einer Gruppe, die zum Rauchen ins Lehrerzimmer gefolgt war, die Entwicklung des Jahresplanes in Projektschritten, wie die Verwandten im Ausland in die Entwicklung des Dorfes eingebunden werden können.

Angefangen mit einem Brief, Adresslisten der Verwandten und ehemaligen Schüler, sollen deren Wünsche und mögliche Beiträge abgefragt werden.

> Wird sich zeigen, ob ein Brief das richtige Medium war: Durch die in der serbisch beherrschten Zeit geschlossenen albanisch-sprachigen Schulen sind die Meisten nicht so sehr am Schreiben, eher am Telefon: Vielleicht brauchen wir eine Interview-Anleitung, Mailing-Listen, eine Homepage dafür etc.? <

Einige machen sich auch gleich ganz praktisch an die Planung: Der riesige Dachboden der Schule könnte für den Sommer einen Einbau in Gipskarton-Platten bekommen, der das Internet-Cafe (und vielleicht sonstige sommerliche Infrastruktur) aufnehmen könnte, die das Jahr über dann der Schule zur Verfügung steht.

Die ersten Schritte, ein paar Computer einzusammeln, einen Satelliten-Anschluss zu erkunden und damit den Hintergrund für eine kleine Welt-Verbindung aufzubauen, sind gestartet.

Im Kontakt waren - für die sichere Umsetzung der Strategie und die gemeinsame Weiter-Entwicklung - die Rollen etwas zu offen geblieben, die Wünsche und die eigenen Beiträge in der Gruppe oft schnell vermischt. Wird sich zeigen, wie Lehrer und Lehrerin, Hortleiterin und Handwerker, Student und SchülerInnen in ihren Alltags-Situationen daran weiterarbeiten.

Die persönlichen Wünsche der Jugendlichen zur eigenen Ausbildung und Arbeit (Hotelfachfrau, Apotheker, KFZ-Mechaniker ...) brauchen Entwicklung im Ort, in Zimmervermittlung, Tourismusbetrieb liegen die Chancen des idyllischen Berglandes mit nun wachsendem deutschsprachigen Anteil wie Schweiz und Südtirol ...

Wie es allerdings zu einer gemeinsamen Entwicklung auch den verschiedenen Familien im Ort kommen kann, die verschiedener Herkünfte und Religionen sind, aber rund um das Tag und Nacht klappernde Kieswerk wohnen und arbeiten; ...

... wie das Kieswerk aus der Ortsmitte zum verantwortlichen Umgang mit dem Fluss kommt, wie die Hügel über dem Ort aufgeforstet und gestaltet, die Bahnlinie wieder in Betrieb genommen wird ... wird auch von den Stimmungen und politischen Verhandlungen abhängen, und von der Vision einer unabhängigen europäischen Region auf serbischem Boden ...

Die Gefährdungen durch jeweils gefärbte Aufrechnungen der Verbrechen, durch rassistische und sich über andere erhebende Parteigruppen sind natürlich gross, und die Verhinderung neuer Ansätze durch Korruption bleibt wahrscheinlich, so lange nicht ein nachbarliches Gemeindebewusstsein wieder-belebt wird, das bereit ist, für die Gemeinschaft der Familien Verantwortung zu tragen.

Darauf würde ich bei dem soliden Familienbewusstsein bauen, und ich hoffe, dass die EU- Verwaltung die Entwicklung kommunaler Demokratie fördert.

Im (Au)Gust 2004 werden wir sehen, wie sich Kramovik präsentiert: Als international besuchtes Familientreffen oder Zeltlager, mit Festen und Tanz-Aufführungen, Vorstellungen der verschiedenen Partner-Länder ...

Reaktionen bitte an Fritz.Letsch(at)arcor.de external image clear.gif die kosova-albanischen KollegInnen in Kline external image clear.gif Das Jugendzentrum in Kline hat auch schöne Bilder zu unserem Projekt http://www.qendrarinore.8m.com/

external image clear.gif

Danke für die wunderbaren Tage! external image clear.gif Werkstatt und Ausstellung in Kramovik:


external image clear.gif external image 87e4ad90cc.jpeg Nachdem ich mich allmählich von der 27-stündigen Fahrt erhole und den ersten Freunden und Freundinnen erzähle, breitet sich das Gefühl aus, eine neue Heimat verlassen zu haben.

Nach der aufmerksamen und begeisterten Mitarbeit der Jugendlichen in den Zukunfts-Werkstätten noch die Feste und Ausflüge, die Berichte in den Fernseh-Nachrichten, die Würdigung der partizipativen Arbeit durch Jugend-Verantwortliche, Parlaments-Mitarbeiter, beim Kultusminister und bei Präsident Ibrahim Rugova zu erleben, trägt zu einem guten Gefühl bei, nun allmählich die Berichte anzugehen.

Auch die Zukunftswerkstatt-Arbeit geht im Kopf noch weiter, schon bekomme ich erste Informationen zu Satelliten-Internet-Verbindungen und Netzwerken ...

... wir machten zweitägige Zukunftswerkstätten in Klina, Kramovik und bei Shtime, veranstalteten ein Cafe-Seminar und eine Ausstellung zum Austausch zwischen den Gruppen in unserem Hotel zwischen Klina und Gjakova, waren in Prishtina und Peja und in etlichen Landgemeinden zu Besuch. (Karten auf der **http://eineweltnetz.org derzeit ausser** betrieb) external image clear.gif

Die Ergebnisse im Überblick: Ideen zum Aufbau von gemeinsamen örtlichen Kultur- und Freizeiträumen, mit Bibliothek, Leseraum, Tanz-und Theater, Internetcafe, Spielplatz,

Wunsch nach gesünderer Umwelt (massive Verschmutzungen, derzeit keine Entsorgung) Wasser-Reinigung,

Gründung von kleinen (Handwerks-) Betrieben, wie Gästehaus, Schwimmbad, Sauna, Sportzentrum (folgt gelegentlich ausführlicher)


Für 2004 vorbereitet:

Jedes Jahr im August kommen alle Verwandten aus den vielen Ländern wieder nach Hause, um ihre Familien zu besuchen. Sie können von den daheim Lebenden mit Fragen nach den Situationen und Lernmöglichkeiten in den anderen Ländern befragt werden, damit die gemeinsamen Erfahrungen die Lebenssituation in der Heimat verbessern.

Alle, die ihre Zukunft im Kosovo sehen, sind gerne bereit, die Gemeinden mit aufzubauen: Zum Beispiel ein Internet-Cafe im August 2004 in der Schule, das dann der Schule weiter zur Verfügung steht ...

Bisher fehlt durch die bisherigen obrigkeitlichen Zentralverwaltungen das Bewusstsein für kommunales Selbstverwaltungsrecht, die Unterstützung für Selbstorganisation und Selbsthilfe, eigene Lernstrukturen (VHS).

Hilfreich könnten auch Partnerschaften von Alternativ-Betrieben in Deutschland sein, Modelle der Selbstorganisation kennenzulernen.

Als Gast-Besuche über NETZ eV. / Oekogeno / Genossenschaftsverband /Bewegungsstiftung zu organisieren?

Beseitigt werden muss das Nadelöhr der Bus-Unsicherheiten: Das bisherige Buchungssystem führt zu Überlastungen, alleine die Wartezeit zur 5-minütigen Abfertigung an der ungarischen Grenze dauerte je 4-5 Stunden. Flüge sind zu teuer, werden aber aus Familien-Treue bezahlt ... keine Konkurrenz? und natürlich die ethnischen Übergriffe, sonst ist jede Hoffnung schnell mit den Jugendlichen begraben ... taz: http://www.taz.de/pt/2003/08/15/a0127.nf/text.ges,1 regelmässige Kosovo-Informationen als Mail bestellen bei der kosova-info-line external image clear.gif

Der Bericht wird lesenswert! external image clear.gif Wir bereiten ein Heft in deutscher und albanischer Sprache vor, das die Zukunftswerkstatt als Methode für die Weiterarbeit vorstellt und die Ergebnisse der drei Werkstätten für die Teilnehmenden und Interessierte dokumentiert. external image clear.gif Die Finanzierung der Zukunftswerkstätten in Kosova braucht Ihre Unterstützung external image clear.gif Allmählich füllen sich die Seiten zu unseren Zukunftswerkstätten auf http://eineweltnetz.org/; auf http://www.zw2003.de/ wird sicher demnächst die Arbeit der kölner KollegInnen dazukommen.

Die Finanzierung unseres Projektes stand von Anfang an auf wackeligen Beinen, da in der kurzen Zeit keine wirklich entsprechenden Geldgeber und Mittel aufzutreiben waren.

So waren wir von Anfang an davon ausgegangen, ehrenamtlich zu arbeiten und die Fahrtkosten selbst zu tragen, sofern keine sonstigen Zuwendungen dazukommen; die Freunde in Kosova wollten die Aufenthaltskosten dort übernehmen bzw. dort Finanzierung besorgen.

Für die geplante Herausgabe der Ergebnisse in albanischer und deutscher Sprache (auch als Handbuch für die Weiterarbeit sowohl dort als auch hier in der Migrationsarbeit) hoffen wir, auch Projektmittel der Agenda 21 Eine Welt im Referat für Gesundheit und Umwelt einsetzen zu können, die zum Jahresthema "gsundheit" geantragt sind.

Zur Ausstattung der Schulen in Kosova und der Weiterbildung im Jugendbereich haben wir bereits einige Spenden von gebrauchten Computern und entsprechendem Material eingeworben, wovon die ersten schon im Herbst zugestellt werden können.

Für die Erstattung der Fahrtkosten und die Finanzierung der Weiterarbeit hoffen wir auf Spenden für das Projekt auf das Konto der gemeinnützigen Paulo Freire Gesellschaft e.V,

Kto.Nr.: 88 97 200 bei der Bank für Sozialwirtschaft München, BLZ: 700 205 00, (bitte mit Stichwort Kosova und der Absender-Adresse auf dem Überweisungsträger)

die eine Bestätigung über Zuwendungen an eine der in § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes bezeichneten Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen ausstellen kann.

Die Paulo-Freire-Gesellschaft e.V. ist durch die Bescheinigung des Finanzamtes für Körperschaften München vom 5.11.1996 und 20.8.2002 , Steuer-Nr. VR14970 als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt und nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer befreit. Wir bestätigen, daß der dem Verein zugewendete Betrag nur zu den satzungsmäßigen (wissenschaftlichen) Zwecken verwendet wird, die als besonders förderungswürdig im Sinne der Anlage 7 Einkommensteuerrichtlinien anerkannt sind. external image clear.gif

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Das Konzept für August 2003 external image clear.gif

   Mein Ort - mein Leben - meine Zukunft

Was kann ich beitragen, <>dass sich unsere Gemeinde gut entwickelt

Vorgeschichte: Zukunftswerkstätten in der Flüchtlingsarbeit mit Shiponija e.V. im INKOMM in München,

Rahmen: 3 parallele Zukunftswerkstätten werden von erfahrenen ModeratorInnen aus Deutschland mit Unterstützung von Assistenzen sowohl von dort als auch aus dem Kosovo in der Übersetzung angeleitet. Eine findet in der Stadt Klina, eine im Dorf Kramovik und eine in einem Frauenprojekt statt. Veranstaltende sind der Jugendverband Shiponija e.V. München und das Jugendreferat in Klina, sowie die Paulo-Freire-Gesellschaft e.V. mit Sitz in München.

external image clear.gif Mitwirkende in der Moderation und Leitung:external image clear.gif

Mislim Berisha, ; Fritz Letsch , Petra Eickhoff und Stephan Geffers, Köln ; die das Zukunftswerkstatt-Jahrestreffen 2003 mit ausrichteten, Ursula Thöt nun leider doch nicht; Dana Protogerov-Menig ; und Ibadete Avdullahn external image clear.gif Anreise Fr 1. August abends bis Sa. 2. August abends So 3. August Begegnungen in Familien, Vorbereitung der Teams und der Orte

Mo 4. August external image clear.gif

10 Uhr Begrüssung der Teilnehmenden, Methode Zukunftswerkstatt, 3 Schritte, Namensschilder mit Wäscheklammern, Vorstellungsrunde: Im Raum nach Orts-Geographie aufstellen:

   Wo kommst du her,
   wo lebst du jetzt,
   wo machst du was? (Ausbildung, Schule, Freizeit ...)

Zeitrahmen der Werkstatt, Prinzipien und Organisatorische Fragen

11 Uhr Bestandsaufnahme: Wie ist das Leben am Ort

   was gibts in unserem Ort, ... zum warm werden ...
   was fehlt uns hier, was stimmt noch nicht, welche Hindernisse der Entwicklung gibt es: Übergang in Kritikphase, Karten oder Listen, sortieren, Übersetzungen, in zwei Gruppen, Rotation, Nachfragen, Austausch, je 3 Interessens-Punkte je Liste verteilen.

13 Uhr Mittagspause 14.30 kurzes Zwischenblitzlicht, Utopie (Verbot der Killerphrasen!)

   positive Wendung: Thema körperlich darstellen und verändern
   in Themengruppen mit Ölkreiden malen: Ortskarte mit neuen Motiven ergänzen
   Kunst-Ausstellung: Dieanderen Gruppen können mit Ideen ergänzen,
   Die Gruppe entscheidet, was sie davon aufnehmen will, während sie die eigenen Utopie-Entwürfe in Worten und Titeln formuliert, und so noch einmal ins Schlussplenum bringt.

17.30 Ausblick zum nächsten Tag, Abschlussrunde bis ca 18 Uhr. external image clear.gif Di 5. August external image clear.gif

10 Uhr habt ihr weitergeträumt?

   wie hat deine Umgebung auf die Ideen reagiert?
   Hilf, Schwester, Hilf! Paare stehen eingehängt, nur eines "spielt fangen", bis sich die /der Verfolgte bei einem anderen Paar einhängt: Die /der nun Dritte am anderen Ende wird nun FängerIn, und stürzt sich auf die / den bisherigen Fangenden. Falls gefangen wird, wechseln ebenfalls sofort die Rollen ...
   Zwei Gruppen bekommen (ohne voneinander zu wissen)gegensätzliche Aufgaben mit Stühlen ... (Kreis / Pyramide)
   Gegenüber von Traum und Utopie
   Welche Handlungsidee steckt in der Utopie?
   Woran will ich arbeiten , was möchte ich verwirklichen?
   Entscheiden, was wir wirklich wollen.
   Arbeitsmodelle: wer wie was wann wo oder
   Zeitplan, Haushaltsplan, Welche Unterstützung brauchen wir?
   Wechsel Gruppenarbeiten und Austausch im Plenum

13 Uhr Mittagspause 14.30 Vorbreiten der internen Präsentation und Planung der Weiterarbeit

   Wechsel Gruppenarbeiten und Austausch im Plenum

17.30 Schlussrunde und Abschied bis 18 Uhr external image clear.gif Mi 6. August Hiroshima-Tag external image clear.gif

10 Uhr Kaffeehaus-Seminar für Mitwirkende und Presse Zu Beginn bekommen alle eine Einladung zu einem bestimmten Tisch, auf dem eine Papierdecke, Stifte, Kerze? und ein Aufsteller mit Nummer und den Regel in beiden Sprachen sind:

       bitte ergänzen, Petra:

zuhören, in der ersten Runde kommt jedeR zu Wort, alle wichtigen Gedanken aufschreiben ...

Moderationsfragen: Was war der Zenit oder der pica qendrore (zentraler Punkt) Was pack ich selber an? (Was interessiert mich?) Wechsel an den Tischen, eine Person bleibt ... 13 Uhr Mittagspause 14.30 Hintergründe zur Theorie und Wirkung der Zukunftswerkstatt,

   Auswertung der Anleitenden in einem Fischbecken, die Übersetzer in zweiter Reihe, die Teilnehmenden können sich von aussen zu Wort melden / ein freier Stuhl steht für sie bereit ...
   Punkte für die Weiterarbeit entwickeln

external image clear.gif Do 7. August 2003 external image clear.gif

Durchatmen ... raus: Gemeinsame Besuche an den schönen Plätzen der Teilnehmenden, bei Familien und Personen, die sie schätzen ...

Nachmittags: Für sie bisher wichtige Figuren, Ämter und Strukturen, organisiert in kleinen Gruppen durch die Assistenzen vor Ort Texte für die Ausstellung schreiben, am Computer setzen, drucken, external image clear.gif Fr 8. August 2003 external image clear.gif

Öffentliche Ausstellung der Bilder und Texte in den Arbeitsorten Einladungen verteilen, Orte gestalten, Ausstellung vollenden (Texte, Blumen, Getränke ...) nachmittags: 1. Eröffnung in Klina (?) external image clear.gif Sa 9. August 2003 Nagasaki-Tag external image clear.gif

Vorbereitung und letzte Ergänzungen der beiden weiteren Ausstellungen Eröffnung der Ausstellungen im Frauenprojekt und in Kramovik jeweils aktualisierte Weiterarbeit in den Fischbecken an den Projekten für das nächste Jahr, Aufbau von Verbindlichkeiten und Vereinbarungen zu den notwendigen Zwischenschritten:

Protokoll-Erstellung, Internet-Seiten und Mailing-Listen, Zusammenstellen einer Projekt-Broschüre (zweisprachiges Büchlein?) Grundlagen für Antragstellung EU und Trägerverbände 2004

abends: Rück-/Weiterfahrt der Teilnehmenden von / nach Deutschland

external image clear.gif das war die Einladung external image clear.gif ZUKUNFTSWERKSTATT - PROJEKT für junge Menschen in Kosova Einige SozialpädagogInnen aus München werden im August 2003 zusammen mit Zukunftswerkstatt-ModeratorInnen aus München und Köln ein Projekt für junge Menschen in Kosova anleiten. Projektleiter ist Herr Mislim Berisha, der als sozialpädagogischer Mitarbeiter in den Beratungsdiensten der AWO München tätig ist. Hauptberuflich arbeitet er als Fachkraft für albanische Jugendliche, die in München leben. Er kommt ursprünglich aus dem Kosova. Dieses Projekt wird von allen SozialpädagogInnen ehrenamtlich durchgeführt.

Zuerst haben wir in München eine eintägige Fortbildung für die MitarbeiterInnen organisiert, die in Kosova eine Zukunftswerkstatt anleiten werden, mit dem Thema: Wie leite ich eine Zukunftswerkstatt in Kosova? Diese Fortbildung wird von Herr Fritz Letsch und Herr Mislim Berisha geleitet.

Ausgangssituation für dieses Projekt

Herr Berisha schildert hier die Situation in Kosova nach dem Krieg als sehr unangenehm für die Menschen, die dort leben und noch keine Ideen für richtige und langfristige Projekten haben.

Wenn z.B. eine Person eine Tankstelle baut, werden nach ein paar Monaten von anderen Nachbarn viele weitere Tankstellen eröffnet; wenn jemand ein Geschäft öffnet, werden in den nächsten Monaten viele ähnliche Geschäfte geöffnet, und ebenso passiert es, wenn jemand einen LKW, einen Traktor, einen Bagger kauft. In diesen Form wird eine naive Konkurrenz entwickelt, die dann bis zu Konkurrenz -Konflikten und Konkursen führen kann.

Die münchner SozialpädagogInnen werden mit dem Projekt Zukunftswerkstatt (inklusiv) in 8 Tagen mit den Jugendlichen deren (z.T. in der hiesigen Ausbildung angelegte) Ideen entwickeln können, damit diese ihre Fähigkeiten im Aufbau dort sinnvoll einsetzen können. Ablauf:

· bis 1. August Einreise in Kosova · 2. und 3. August, Kosova, Kultur, Traditionen und Partner vor Ort in der Jugendarbeit kennlernen 4., 5. u. 6. August, Gruppenarbeit in Teams mit Veranstaltern vor Ort mit Jugendlichen an 4-5 verschiedenen Orten, · 7 August, Präsentation und Austausch der Ergebnisse · 8 August Kulturelle Begegnung, Besuch an verschiedenen Orten die für SozialpädagogInnen und ihre einheimischen TeampartnerInnen von Interesse sind und Kulturabend · 9 August, Rückreise.

Die Gruppen dort werden -auch für andere Kooperationseinrichtungen - vom Jugendzentrum in Klina aus organisiert. In deutschen Schritt werden zwei Gruppen gegründet, eine für die Stadt Rahovec und eine, um im Dorf Kramovik zu arbeiten. Die Kontakte wurden schon geknüpft. Mislim Berisha

Kostenplan: in Arbeit ... Ausgaben: Finanzierung: Vorbereitungs-Seminar in München Fahrtkosten Materialien

Für Unterkunft und Verpflegung während der Seminartage sorgen die Projektpartner vor Ort. InteressentInnen melden sich bitte bei fritz

external image clear.gif Diskussionsforum, Ihre Meinung bitte: external image clear.gif TOPICS: AUTHOR: DATE: external image end.gif**Informationen fuer R...** Dr. Zuzana Finger 23.08.03 - 130 Tagen Searching:


Thema: external image clear.gif

Mitteilung: external image clear.gif

Name: external image clear.gif

Email: external image clear.gif

Benachrichtigung bei Antwort(en): external image clear.gif


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external image clear.gif Durch’s Land der Skipetaren ... Zukunftswerkstatt zur Lern-Autonomie 1999 external image clear.gif INKOMM Projektzentrum für interkulturelle Kommunikation des Landesverband der Arbeiterwohlfahrt im Haus der Jugendarbeit Rupprechtstr. 25-27, 80636 München, 121643-06 fax 121643-07 Durch’s Land der Skipetaren ... Kosova, das Land der Adler, hier zu Gast

Zukunftswerkstatt zur Lern-Autonomie mit der albanischen Jugendgemeinschaft SHQIPONJA 16. + 17. April 1999 im INKOMM Freitag 18 - 21 Uhr Samstag 11 - 18 Uhr Schlussbericht

Es wirkt wie eine Verrücktheit, mitten im Krieg eine Zukunftswerkstatt zu veranstalten, aber wir hatten sie schon vor den Bombardierungen geplant, und die Situation als Flüchtling in Deutschland war als Ausgangslage schon spannungsgeladen genug:

Die Rechte auf Unterhalt, Ausbildung, Arbeit, Bewegungsfreiheit je nach Status begrenzt und beschnitten,

zum Teil inhaltlich unbegründete Status-Unterschiede, die aus Kontingent-Zusagen und verschieden ausgelegten Verwaltungsvorschriften stammen,

vollkommen undurchsichtige politische Vorgänge auch in Bezug auf Duldung, Ausbildung, Arbeitserlaubnis und deren rechtlicher Verquickung,

große Unterschiede in Sprachvermögen und davon unabhängige Bildungsvoraussetzungen,

unklare Ziele und verschiedene Vorstellungen von Aufenthaltszeit und Anpassung sowie Anpassungserwartung hierzulande

starke Fixierung auf Geld-verdienen und finanzielle Heimat-Unterstützung, statt (vor allem bei den Jugendlichen) auf Aus- und Fortbildung für die Zeit nach dem Krieg zu achten.

Aus dieser Situation ergab sich für mich als erstes Ziel die Unterstützung der Selbstbestimmung der Einzelnen, da nicht von einer homogenen Gruppe auszugehen war, sondern die Situation der Einzelnen berücksichtigt werden sollte.

Im Gegensatz zur fürsorglichen bis entmündigenden Versorgung sowohl aus dem Familien- wie dem Sozial-Kontext sollte die Autonomie der Teilnehmenden im Vordergrund stehen.

Das letzte Buch von Paulo Freire heißt Autonomia: Es faßt noch einmal zusammen, wie wichtig es ihm war, daß wir als Anleitende den Lernenden die Lern-Autonomie belassen, ihnen weder die Verantwortung für die Art, noch den Inhalt ihres Lernens abnehmen.

Wir können Vorschläge machen, uns in die Lebens-Situationen einfühlen, indem wir Aufmerksamkeit und Achtsamkeit mitbringen, unsere eigenen Ziele offenlegen und unser Angebot erläutern, aber wir können das Lernen nicht abnehmen, den Stoff nicht einfach aus unseren Vorräten aufdrängen, weil wir sonst das Fragen zuschütten.

So ist es dann zwar nicht immer leicht auszuhalten, am Ende einer Veranstaltung mit weit mehr Fragen dazustehen, aber es ist genau die Qualität diese Dienstes: Fragen verfeinern, erweitern, zu teilen und in der Anteilnahme darüber hinaus zu weisen: Was sagen sie in unserer verrückten Gesellschaft?

Diese hat uns ja auch mit aller Macht durch die Tage begleitet: Der scheinbar fürsorgliche Bombeneinsatz, der aber keinen Unterschied zwischen Gut und Böse herbeizaubern kann, die Heimat mit uranstrahlenden Splitter-Geschossen verseucht, die Feindschaft für weitere Generationen aufbaut.

Viele Befürchtungen, wie die Verwicklung des Waffenhandels mit dem Drogenmarkt, die auf die eigenen Kinder zurückwirken kann, tauchten nur am Rand in einzelnen Bemerkungen auf, die das folgende Protokoll nicht wiedergeben kann.

So sind in vielen Stichworten beide Seiten enthalten, derzeitiger Schrecken und zukünftige Hoffnung. Wir sind in die Zeit nach dem Krieg gegangen, um Energie für dieses Danach in unsere Lern-Situationen zu holen. Ob und wie weit dies gelungen ist, wird erst die weitere Zeit zeigen.

Es war eine sehr berührende Arbeitssituation, und ich danke allen, die daran teilgenommen, die mich dazu ermutigt und uns in ihrer Weise unterstützt haben. Alle, die jetzt Interesse daran bekommen, können bei mir, dem Inkomm oder bei SHQIPONJA für weitere Projekte Kontakt aufnehmen.

Fritz Letsch: Einladung zur Zukunftswerkstatt Die Beteiligten arbeiten im Rahmen einer gemeinsamen Moderation in kleinen Gruppen an ihren eigenen Themen: Wie lernen wir bisher, wann ist unser Lernen besonders erfolgreich, wie würden wir es uns wünschen?

Viele unserer Ideen scheitern an unser eigenen Unsicherheit, an einem mangelnden Austausch und an der Resignation, die aus schlechten Erfahrungen besteht, oft nur schlecht verdaute Erfahrungen.

Situation der Flüchtlinge und Asylbewerber Ein Teil der AsylbewerberInnen sind anerkannt, ein grösserer Teil der Flüchtlinge bleibt geduldet. Viele Jugendliche treffen sich zur Zeit im Freizeitheim Hirschgarten, die Auseinandersetzungen um die Zukunft der Heimat und die eigene Rolle darin werden von den Einzelnen sehr verschieden eingeschätzt, sind aber von großer Verbundenheit mit den dortigen Familien geprägt.

Auch münchner InteressentInnen, die nicht in Initiativen, Betrieben und Projekten mitarbeiten, sind herzlich willkommen, um ihre eigenen Erfahrungen und die „Normalität" der Schulen und Ausbildungen zu reflektieren und eigene persönliche Ansätze zu entwickeln.

Grundgedanken der Lern-Werkstatt: die Situation in München als Ansatz für autonomes Lernen zu begreifen, das heißt, aus Hilfestellungen die eigenen Projekte definieren, durchführen und kritisch reflektieren lernen

die emotionale Situation des Kosova in konkrete Visionen der Einzelnen zu verwandeln: wie will ich heute hier und morgen dort leben?

die Rückkehr vorzubereiten: konkrete Ausbildung für die eigene Zukunft finden Ein erster Schritt ist nun die Durchführung und die Vermittlung der Methode Zukunftswerkstatt als Beispiel für moderierte Situationen,

ein Zweiter kann (zum Teil schon in der Werkstatt) die Vermittlung autonomer Lernweisen und die verantwortliche Anleitung zu solchen Projekten sein,

ein Dritter wird die gemeinsame Suche und die Entwicklung von Kriterien für Projektpartnerschaften, die für die weitere Lernsituation der Einzelnen Praktika oder Ausbildungen anbieten und vermitteln können.

Programm der Zukunftswerkstatt Freitag, 16.4. 18 -21 Uhr: Was hindert uns am eigenständigen Lernen, Arbeitsgruppen

Samstag 17.4. 11-14 Uhr: Utopien von autonomer Arbeit, Lernen und Fortbildung

15-18 Uhr: Strategien der eigenständigen Organisation mit Partnern

Kurze Protokolle sollen schon Aufgabe der Arbeitsgruppen sein, ein gemeinsamer Bericht wird aus den Mitschriften für die beteiligten Organisationen zusammengestellt.

Teilnahmebeitrag: Bitte einen Beitrag zur gemeinsamen Verpflegung mitbringen, Getränke werden vom Haus verkauft. Eingeladen und zur Mitarbeit angesprochen sind: Netzwerk Selbsthilfe München, Euro-Trainings-Centre e.V.; Flüchtlingsrat München, Flüchtlingsamt München, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Stadtverband München; Studierende und KollegInnen der fachhochschule münchen, fachbereich 11 sozialwesen, Backstage Jugendprojekt Heizkraftwerk, IBPRO Institut für Beratung und Projektentwicklung im Projektverlauf könnten dazu kommen: Bayr. Flüchtlingsrat, Friedensgruppen, GWR, Arbeitsamt München, Handwerkskammer, weitere Vorschläge sind willkommen! mit den besten Grüssen, Mislim Berisha Fritz Letsch

SHQIPONJA Albanische Jugendgemeinschaft Die albanische Jugendgemeinschaft SHQIPONJA wurde am 15.05.1995 auf Initiative von albanischen Jugendlichen und mit der Hilfe von djo - Deutsche Jugend in Europa gegründet. SHQIPONJA ist Mitglied der djo Deutsche Jugend in Europa, Landesverband Bayern und damit auch Mitglied im Bayrischen Jugendring.

SHQIPONJA fördert die Interessen der Jugendlichen aus dem albanischen Sprachraum, hilft bei der Lösung ihrer wirtschaftlichen, sozialen, und kulturellen Probleme, dient der Bewältigung der Probleme der deutschen Sprache, Schul- und Ausbildung, Wohnung und Gesundheit.

SHQIPONJA pflegt die albanische Kultur, Musik und Folklore durch Kurse, Seminare, Ausstellungen und Veranstaltungen und schafft kulturelle und sportliche Betätigungsmöglichkeiten.

SHQIPONJA setzt sich für die Zusammenarbeit mit anderen deutschen und ausländischen Jugendorganisationen ein, im Sinne der Solidarität, Völkerverständigung und Integration.

Bericht: Freitag abend Vorstellung INKOMM, Rahmen, Zeitplan Teilnehmende: MitarbeiterInnen des INKOMM, Studentinnen der FH-München, Mitgliedern der Jugendgruppe Shiponja und Leiter und Gründer, eine albanische Lehrerin an der Volkshochschule, Fritz Letsch, SozialarbeiterInnen von Flüchtlichsunterkünften und interessierte Kosovo-Albaner.

Zukunftswerkstatt und Lern-Autonomie: Zukunftswerkstatt- Einführung: 3 Phasen, verteilt auf Abend, Vormittag und Nachmittag

Kritik: Warum ist es so? Die Probleme und ihre Hintergründe untersuchen Utopie: Welche Vorstellungen haben wir für ein Leben nach dem Krieg Strategie: Unsere Möglichkeiten der Verwirklichung, Wo holen wir Unterstützung.

Lernautonomie: Wofür lernen wir? Wie lernen wir, macht lernen auch Spaß, wo lernen wir was? Z. B. in einem Betrieb, oder kann ich vielleicht ein Praktikum machen..., oder auch: mit wem kann ich lernen.

Einzelne Vorstellungen der Teilnehmenden. Was erwarten sie, wer sind sie:

Ideen, Methoden kennenlernen, albanische Kultur kennenlernen, mehr über albanische Kultur lernen (wurde öfters genannt), Brücke zwischen Kulturen herstellen, die Arbeit des Hauses kennenlernen,

1. Schritt: Was hindert mich am Lernen? Auf rote Kärtchen einen Stichpunkt schreiben und in die Mitte damit. Sortieren: Nach Gebieten und Gemeinsamkeiten: Zeit / Störungen von außen familiäre Verpflichtungen, fernsehen, putzen, andere Verpflichtungen und Ablenkungen Orientierungsschwierigkeiten (Was ist wichtig, wo fang ich an) Sprache (Sprachbarrieren überwinden, ...) Lust (keine Lust, Trägheit, Frustration, das Gelernte nicht zu behalten, Streß durch keine Lust) finanzielle Gründe, Geldmangel, Situation im Kosovo Angst etwas falsch zu machen, weiß nicht, wo ich anfangen soll, was ist wirklich wichtig zu lernen äußere Begrenzungen (zu enge, laute Wohnung, Gesetze, Integrationsverbot, Heimweh, Irritation) Konzentrations- und Lernschwierigkeiten, Motivationsschwierigkeiten, keine Unterstützung

Mit Punkten nach Wichtigkeit bewerten, jedeR bekommt 2 Wertungspunkte 7 P Situation im Kosovo 7 P. Zeit 7 P. Motivation/ Streß, keine Lust, Trägheit, 4 P Sprache, Geld, Gesetze, 3 P Ablenkung, Unterstützung, keine Punkte bei Konzentrieren, Spaß, Gemeinschaft

Arbeitsgruppen: Spinnweb-Analyse Die Themen mit „Warum-Fragen" bearbeiten, das Ganze geschieht in Gruppen, immer mit der Frage: Warum: „Perse" / pse: Wie Kinder immer weiter nachfragen: Warum ist es so, warum?

Situation im Kosovo z. B. warum hindert uns die Situation im Kosovo am Lernen? Weil wir aggressive, ängstlich oder hoffnungslos werden? Warum? Weil wir Gewalt, Völkermord und Vertreibung sehen.

Sprache: wo sie am dringendsten fehlt, beim Arzt, im Krankenhaus

Stress: warum hindert uns Stress am lernen? z. B. weil wir viel zu tun haben. Warum? z. B. wegen den unzähligen Interessen, Pflichten, Sachen, die wir machen wollen oder müssen.

Gesetze: z.B.: Warum hindern uns Gesetze am Lernen? Weil sie z. B. Ausbildungsverbote bedingen. Warum Ausbildungsverbote? Weil sie von Politikern z. B. so gemacht werden (Blüm). Warum werden diese Gesetze erlassen? Daß Deutschland z. B. für AusländerInnen an Attraktivität verliert. Außerdem soll z. B. auch von wirtschaftlichen Problemen abgelenkt werden. Warum? Als politische Strategie.

Zeit: z. B. : warum ist Zeit ein Problem? weil man viel warten muß auf Behörden. Warum muß man soviel warten auf Behörden? weil man dort etwas braucht. Warum braucht man dort etwas? Weil oft etwas fehlt.

Jede Gruppe präsentiert die erarbeiteten „Spinnweben" vor der Großgruppe. Gespräche dazu. Kurzer Ausblick auf das Programm von Morgen, auf die Utopie und die Verwirklichung unserer Ideen.

Samstag Am Morgen: Überblick zum Tag, der Positiven Wendung und den mehrfachen Utopie-Einstiegen

positive Wendung: Wir nehmen die Analyse-Begriffe der Spinnweb-Bögen und versuchen, zu den negativen Elementen das positive Gegenstück zu finden. Beispiele: external image dot.gif Vergewaltigung - Respekt vor der Frau external image dot.gif keine Zeit: - Ich weiß, was mir wichtig ist. external image dot.gif Situation im Kosovo external image dot.gif Unabhängigkeit - Demokratie external image dot.gif Keine Grenzen zu Europa - Vereinigung mit Europa, Kunst, Kultur, Sprache, Ökonomie external image dot.gif Angst - Freiheit external image dot.gif Entführung - Freiheit external image dot.gif Gewalt - Respekt external image dot.gif Aggressivität - Toleranz external image dot.gif Vorgeschichte - Mehr Erfahrung und Lernen für Zukunft external image dot.gif Betrug - Ehrlichkeit, Vertrauen external image dot.gif Völkermord - Achtung, Ehrfurcht, Bewußtsein, gleichberechtigt behandeln external image dot.gif Vergewaltigung - Respekt external image dot.gif Vernichtung - Erhalten, gleichmäßig behandeln external image dot.gif Hoffnungslos - Visionen, Liebe haben external image dot.gif Vertreibung - Stützen external image dot.gif Wir haben keine Zeit - Wir haben Zeit!!! external image dot.gif indem ich herausfinde, entscheide, was ich will, was mir wichtig ist. external image dot.gif Dann habe ich auch keine Angst, etwas falsch zu machen, weil ich ja weiß, was mir wichtig ist external image dot.gif keine Zeit, weil man viel für Jugendliche macht - Unterstützung in der Organisation, Jugendliche mehr selbst organisieren lassen, Verantwortung aufteilen external image dot.gif Schule und Hausaufgaben rauben Zeit - Schule und Hausaufgaben als Chance sehen, bei der Schule versuchen, eigene Ideen einzubringen, external image dot.gif Gesetze external image dot.gif Gleichheit vor dem Gesetz, bei der Arbeitssuche external image dot.gif die Ursachen der Arbeitslosigkeit bekämpfen external image dot.gif sich an die Flüchtlingskonvention halten external image dot.gif Privatinitiativen external image dot.gif gleiches Existenzminimum, Chancengleichheit external image dot.gif Chance auf Integration, Kriminalität und Depression vermeiden external image dot.gif Blick nicht nur auf BRD sondern Europa und die ganze Welt external image dot.gif Stress, keine Lust - Gelassenheit, Lust zu Lernen external image dot.gif wenig zu tun - interessante Sachen - Recht, Fehler zu machen (Recht, aus Fehlern zu lernen) - Zufriedenheit external image dot.gif Freiheit, das zu lernen, was man will - Mündigkeit der BürgerIn - Gemeinschaft statt System external image dot.gif Kein Stress im Privatleben, weil dieses für uns dann eher Stütze oder Ressource für Kraft und Liebe ist

Einführung der Utopie Eine Reise in der Zeit, geleitete Visualisierung: Eine Zeitmaschine verwandelt uns, bringt uns in eine spätere Zeit: Wir sind jetzt 70 oder 75 Jahre alt, sitzen in einem Schaukelstuhl, wir sind im Kosovo, es ist ein Fest .... was gibt es, was sehen wir, wo sind wir, ... die Kinder fragen uns, was wir feiern, ... wir antworten, und wir erzählen, was wir in der Vergangenheit gemacht haben, was wir zur Veränderung beigetragen haben ... Erste Impulse aus der Runde: Musik, Tanz, Freunde, Aufgabe: Dieses Fest vorbereiten. Was war nötig, daß es so weit kommen konnte, was hast du in der Vergangenheit dazu beigetragen?

Wo fange ich an, wer macht was, mit wem ... in Zweiergruppen aufschreiben, dann vorstellen:

Linda + Istref: Freiheitstag, Freiheit und Demokratie, viele Leute, lächeln, Wein, gutes essen, Tanzen, singen, Geschichten erzählen

Eshref + Karin: Feiern, weil wir viel gearbeitet haben, lange her, daß wir gefeiert haben, jetzt Lust zu feiern, was erzählen wir den Kindern? Es gab eine Zeit, die schlimm war, Krieg, Haß, Gewalt, schlimm Fehler sind gemacht worden, kranke Politik, ... wir erzählen den Kindern eine Geschichte, damit es keinen Haß gibt, erzählen wir es als Märchen: Ein Schatz liegt in einem Loch, außerdem ist auch noch eine Schlange in diesem Loch, ein „Dieb" springt in das Loch, doch er verliert sein Leben, weil er ohne zu arbeiten den Schatz stehlen wollte... was ist Schlange, Loch, ein Schatz, ein Fremder, kommt, etwas zu nehmen, was ihm nicht gehört, das Gesetz ist die Schlange, die den Schatz verteidigt ... wenn das Kind nicht aufhört, zu fragen, erzählen wir die Utopie, im Krieg sind alle nur Verlierer, wir sind zurückgekommen, alle schämen sich, es tut allen leid, alle sind traurig, jetzt haben wir aufgebaut, viel zu feiern, das beste Fest

Mislim + Sema: Fest am Tag der Unabhängigkeit des Kosovo Festhalle an einem Fluß, viele Gäste aus dem Ausland, wir sind die Seniorengruppe, auch Tanzgruppe, mitgestartet die Integration, Ausstellung zur Geschichte von 2000 bis 2050, aus allen Ländern der Welt, Begrüssung, als Integrationsminister, war im Ausland gewesen, viele Freunde sind gekommen, das Programm wird vorgestellt: Ich war im Ausland, in München, habe viel Freunde da gewonnen für die Belange des Kosova, es hat eine große Vernetzung friedlicher Lösungen stattgefunden, die Gäste aus verschiedenen Ländern haben uns geholfen, aufgenommen, bis wir wieder unsere Unabhängigkeit bekommen haben.

Wolfgang und Frau Hotijani: Aus unserer Arbeit in Deutschland Wir sind für das Ende des Krieges eingetreten, haben eine Zukunftswerkstatt im INKOMM gemacht, den Flüchtlingen geholfen, mit Geld, Übersetzung, Unterkunft und Medizin. Wir haben versucht, den Haß kleiner zu machen, Kinder und Jugendliche ausgebildet, friedlich und demokratisch miteinander umzugehen und miteinander zu leben Wir sind in den Kosovo zurückgegangen und haben Verwandte und Bekannte gefunden, und haben mit ihnen im Kosovo Gemeinschaft aufgebaut Wir haben gelernt, mit ehemaligen Feinden achtsam und respektvoll umzugehen, Wir haben den Menschen geholfen, mit ihren Ängsten, ihren schlechten Träumen umzugehen, Wir haben uns aktiv für Versöhnung eingesetzt (wer bittet, bekommt!) Eine Hand wäscht die andere Wir haben den Kosovo bewusst aufgebaut, Wir haben geholfen, Organisationen aus anderen Ländern zur Hilfe und Unterstützung (Aufbau) anzuregen Wir haben neben den Notwendigkeiten (Essen, Unterkunft,...) auch versucht, Heimat zu schaffen: external image dot.gif sich wohlfühlen, external image dot.gif mit der Familie zusammensein, external image dot.gif unsere Kinder albanisch aufwachsen zu lassen, external image dot.gif unsere Sprache sprechen zu können, external image dot.gif eigene Kultur zu vermitteln (feiern, Tänze, Musik, Kleidung...) Was wir noch tun: external image dot.gif Gemüse, Mais, Weizen, Kartoffeln anbauen, external image dot.gif Schulen aufbauen, Bäume pflanzen, Tiere halten, external image dot.gif Unterstützung für private Schulen aufbauen external image dot.gif medizinische Vorsorge aufzubauen external image dot.gif die Wohnung einrichten external image dot.gif Bäume pflanzen, Blumen, Tee

hans: wir haben mit einem Auge auch geweint, Angehörige und viele Dinge verloren, Wir feiern ein Freiheitsfest, auch Freiheit, unsere Talente einzusetzen, nicht nur Arbeit, um Brot zu haben, sondern auch um zu entwickeln, Gefühle dabei: nach 50 Jahren ... Erinnerung an die Verluste im Krieg vor 50 Jahren in Deutschland, Die Geschichte von dem Kind, das allein an der Grenze steht: es bleibt allein, weil alle meinen, es gehört zu den anderen ... statt zu fragen, vielleicht gehört es zu uns! Wenn uns jemand fragt, erst die Kinder beachten ...

Nachmittag Strategie: Wie kommen wir vom Problem zur Utopie Wie wir eine Strategie entwickeln: Beispiele vom Hausbau, Frage der Zeiteinheiten. Wir unterteilen die Zeit bis zur vollständigen Utopie in kleine Zeitabschnitte. Was muß in welchem Abschnitt geschehen, was geschieht mit mir, was mache ich?

Einstieg aus der Münchner Geschichte: Die zerbombte Stadt, Trümmerfrauen, die Strassen freiräumen, Strassenbahnen, der Schuttberg auf dem vorherigen Flugplatz, die damaligen Überlegungen, alles liegen zu lassen und München am Starnberger See vollkommen neu aufzubauen, kurze Auseinandersetzung, ob auch "wir Deutschen" wie "Serbien" waren: Die Tschechei „befreit", Polen überfallen, Österreich „angeschlossen" ... Themen aus den Arbeitsgruppen aufgreifen und als Kraft nutzen: Was hatte ich selbst gelernt, wie habe ich für andere Lernen angeleitet?

Wir entwickeln ein neues Land: Schulen, Sprachen Situation im Gastland: Wie Jugendarbeit Muttersprachlicher Unterricht, Deutsch und Albanisch parallel Jugendorganisationen: Sport, Konzerte als Möglichkeiten, Geld zu organisieren, damit den Landsleuten helfen

Dann im Kosovo: Schulen, Kindergärten usw. aufbauen

Was braucht man: Geld, Lehrer, Ausstattung, usw. Frieden und Freiheit sind das Wichtigste

Aufgaben: viele Lehrer, verschiedene Niveaus, - Fachlehrer, interkulturelle Erziehung, moderne oder alternative Lehrmethoden, Fremdsprachen, Schülerorganisationen, Freizeitangebote, Austauschprogramme mit anderen

Arbeitsschritte: Gründen eines Bildungsministeriums, notfalls in privaten Häusern (Keller, Dachgeschoß) im Freien, aber angestrebt werden eigene Gebäude Ausbildung der Lehrer, momentan im Ausland, später im eigenen Land Vorhandenes Lernmaterial sammeln, zusammenstellen, erneuern

Gelderbeschaffung: Unterstützung vom Ausland (Spenden) Aufbau von / durch eigene Möglichkeiten, um wirtschaftliche Unabhängigkeit zu bekommen, evtl. Entschädigung

Sozialsystem Information zum bisherigen System, zu parallelen Entwicklungen in Deutschland damals, nach (Bürger-) Kriegen in anderen Völkern, Aufbau eines Sozialsystems nach pluralistischen Merkmalen

Integration Zukunft: serbisch, albanisch, orthodox, katholisch, islamisch möglichst rascher Aufbau, betriebliche Ausbildung als alternative nach der 8. Klasse einführen - duales System

demokratische Jugendverbände von außen aufbauen - demokratische Voraussetzung pädagogische Berufsfelder ausbauen, - Sozialarbeit - Soz. PädagogInnen, psych. Beratung Wiederherstellung von Gesundheitssystem / Sozialversicherung für alle Kindergeld, Rente, Arbeitslosigkeit, eigenmotivierte Unterstützung, Dezentralisierung, Selbstverwaltung ... fördern öffentlicher Dienst Jugendarbeit

Gefahren: Kontakte mit Drogen, (schnelles Geld) Organisieren von Jugendabende Ausflüge machen, Disco gehen, Kino Seminararbeit, Veranstaltungen - Jugendliche übernehmen selber Aufgaben

aber auch: Zeit lassen und Vertrauen aufbauen Jugendliche finden, auf sie zugehen, Wo gibt’s Räume, Geld, Spenden, Träger, Unterstützung (KJR, Jugendorganisationen, Caritas, Flüchtlingsamt)

Ziele: Selbstbewußtsein Lust zum Leben Zeit nützen in München (für Schulung, Arbeit, Freizeit, kulturelle Aktivitäten)

Ziele + Forderungen von Mädchen und Frauen, Jungen und Männer Stark machen zum weitergeben der eigenen Kenntnisse (Jugendleitung, Organisation) auch Vorbereitung auf Rückkehr in den Kosovo, um sich dort zurechtzufinden

Politik external image dot.gif Demokratie external image dot.gif freier Staat Kosovo external image dot.gif Präsidentenwahl external image dot.gif Bürger wählen frei den Präsidenten external image dot.gif Parlament, Abgeordnete wie im Europäischen Parlament external image dot.gif Mehr Parteiensystem external image dot.gif Bürger können frei wählen, external image dot.gif Partei für andere Nationen, z. B. external image dot.gif Grundrechte schaffen external image dot.gif Gesetz soll Bürgerentscheid ähneln external image dot.gif allg. Menschenrechte ( freie Religionen, Versammlungsfreiheit, ), Medienfreiheit, Meinungsfreiheit, Gesetzt vergleichen wir mit anderen Ländern in Europa, external image dot.gif Bildungssystem (Muttersprachl. Unterricht) external image dot.gif Zwei Nationensystem external image dot.gif alle Menschen alb. Staatsangehörigkeit - Gleichheit vor dem Gesetz external image dot.gif anderer Nationen Recht auf eigenen Kultur external image dot.gif Sozialsystem (Krankenvers. usw.) external image dot.gif Grenzen abschaffen in Europa external image dot.gif Politische Bildung für alle

Wirtschaftssystem, Voraussetzungen external image dot.gif Ideen, Erfindungen fördern external image dot.gif Gute BeraterInnen, external image dot.gif motivierte, zuverlässige Arbeitskräfte, external image dot.gif Geld für die Wissenschaft, external image dot.gif Internationale Kontakte, external image dot.gif gute Ausbildungen external image dot.gif Kapital gerecht verteilt, gerechter Lohn, external image dot.gif Auswirkungen für Mensch und Umwelt: external image dot.gif Arbeit, Geld und Luxus für alle, saubere Umwelt external image dot.gif keine Kriminalität (Kinder brauchen nicht klauen) keine Atomkraft, external image dot.gif keine Zeit zum Streiten saubere Flüsse, Gewässer, external image dot.gif hohe Kultur - Ethik external image dot.gif Wirtschaft zahlt für Sozialleistungen external image dot.gif Viel Geld im Umlauf - Kaufkraft

verwendete Medien: Musik: CDs: 1001 Desire von Shkumbin Kreyeziu, Dani von Kenge Dasmash, Xeni: Hitet Papier, Stifte, Moderationsmaterial: Plakate und Karten, A4-Papier, Pinwände, Schreibwand Blumen, Getränke, albanisches Mittagessen

Entwurf zur Weiterarbeit Zukunftswerkstatt der Jugendgruppe bei SHQIPONJA (Antrag) über INKOMM, Theaterprojekt zum Stadtteilfest Neuhausen mit den Studientinnen der fhm,

Ideen für weitere Zukunftswerkstätten Computerprojekt für albanische Jugendliche (INKOMM + SHQIPONJA, Sema und Nesim)

Organisatorisches...: soll in der nächsten Zukunftswerkstatt übersetzt werden? wie können Methoden transparent gemacht werden? Fotos zum Bericht dazu, ... Anregung, die albanische Sprache an der Vhs zu lernen, Schlußwort von den Teilnehmenden: (Weil in der Demokratie das Volk zu Wort kommen soll:)

Literatur zur Zukunftswerkstatt: meine artikel als links auf zukunftswerkstätten und open space: siehe jeweilige forum-Seiten unten und utopie.htm und: Robert Jungk, Norbert R. Müllert: Zukunftswerkstätten, Mit Phantasie gegen Routine und Resignation, Heyne Taschenbuch

Beate Kuhnt, Norbert R. Müllert: Moderationsfibel Zukunftswerkstätten verstehen anleiten einsetzen, Das Praxisbuch zur Sozialen Problemlösungsmethode Zukunftswerkstatt, Ökotopia Verlag

Jungk, Robert: Statt auf den großen Tag zu warten. Über das Pläne schmieden von unten. In: Kursbuch 53, Utopien. Berlin 1978

Sellnow, Rainer: Einführung in die Methode Zukunftswerkstatt. In: Bürgerforum und Zukunftswerkstatt. Arbeitshilfen für die Erwachsenenbildung. Frankfurt a.M. 1990. Vertrieb: Pädagogische Arbeitsstelle im Dt. VHS-Verband

Hintergründe: Goss-Mayer, Hildegard: Der Mensch vor dem Unrecht. Wien / München. Europa Verlag und Dorothee Sölle: Das Recht, ein anderer zu werden ... external image clear.gif

beiträge, fragen und anmerkungen zum projekt external image clear.gif Name: external image clear.gif

mail: external image clear.gif

Addresse: external image clear.gif


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external image clear.gif erste werkstätten im INKOMM

1997 oder 1999?

bisherige internationale Projekte

Polen 2004 Forum-Theater-Workshop

Kosova 8/2003 + 8/2004 Zukunftswerkstätten mit Einrichtungen und Partner-Gruppen vor Ort

Harare / Zimbabwe 2001 Städtepartnerschaft München, Nord-Süd-Forum Workshop mit dem Dachverband der Bürgerbewegung Harare Combined Residents Association Harare CRAH

Toronto 1999 Internationales Festival des Theater der Unterdrückten mit Augusto Boal und Gruppen aus aller Welt, Workshop-Präsentation und Memorial für Paulo Freire

Cuba 1995 und 1997 Partnerschaft der Paulo-Freire-Gesellschaft mit dem dortigen LehrerInnenverband für education popular, Workshop im Museum des Untergrundkampfes

Kroatien 1995 und 1996 Theaterarbeiten mit bosnischen Flüchtlingen auf Prvic vor Shibenik mit Christoph Leucht, Manuela Liske und Niki Tantaquispe; bzw. Christian Haas und Consorten

Grossbritannien Studienaufenthalte bei Agenturen für cooperatives Arbeiten in Nottingham und Birmingham über buntstift e.V. und Netz e.V.

DDR und Ungarn: Begegnungen mit FriedensarbeiterInnen und Bürgerbewegten, Camps, Zukunftswerkstätten und Theater der Unterdrückten

Prag und CSSR, Österreich: Internationale Friedensarbeit und Jugendarbeit, politische und Bürger-Bewegungen, Friedenscamps, Zukunftswerkstätten, Entwicklung Gewaltfreier Aktion, Abfangjäger,

Niederlande: Euro-Joker-Treffen in Rotterdam 2000 Soziale Arbeit und demokratische Struktur der Partizipation, 1975

Norwegen, Dänemark und Schweden, Frankreich: Begegnungen und Communities ... 1973 und 1976


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