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queere_praxis

Queere Praxis, die Befreiungsbewegungen analog den Bürgerrechtsbewegungen aller alten Diskriminierungen schreiben allmählich immer klarer ihre Geschichte, suchen nach Lebensformen für die Umgebung und die Zukunft: Den Prägungen der Hetero-Norm, festgehalten durch die alten Religionen und Traditionen, brauchen erst gemeinschaftliche, persönliche und politische Bewältigung, bis sie allmählich auch in der Mehrheitsgesellschaft Anerkennung finden.

Die Soziologie wurde in Täuschland zur Vorreiter-Disziplin der queeren Theorien, nach dem die Medizin und Psyochologie kaum mit Ergebnissen ihrer Arbeit in die Öffentlich getreten waren, die Sexualmedizin und Sexualpädagogik zur Randgruppe gekürzt.

  • Die Veröffentlichungen von Judith Butler erregten Aufsehen, wie früher die Arbeiten von Kinsey,
  • Die Arbeiten von Prof. Dr. Dr. Erwin J. Haeberle San Francisco und Berlin https://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_J._Haeberle
  • Die Auseinandersetzungen zur Eindämmung von Aids brachten die Schwulen-Bewegungen in die Öffentlichkeit

Bewegungen entstanden immer gegen Unterdrückung

Stonewall was a riot!

Bewegungen im Untergrund

Fotos, Zeitschriften, Lieder, Filme:

Geheime Treffpunkte bleiben Gerüchte, bis ihre Geschichte aus den Erzählungen von Zeitzeugen bewusst gemacht wird, auch das Sprechen über Neigungen und Vorlieben wurde kaum authentisch in die Polizeiberichte aufgenommen …

Im Wandervogel und in der ersten Verhaftung der Geschwister Scholl 1937 - nie gehört?

Das Schweigen des Postfaschismus überdeckt noch alles …

Meine Hintergründe

Aus der Gemeindepädagogik in die Sexualpädagogik: 1978-1981 Praxis als Religionslehrer der 8. und 9. Klassen in der Hauptschule an der Stuntzstraße München Steinhausen, gleichzeitig als Heimbeirat im Hort

1985 bis 1990 Mitarbeit in der Münchner Aidshilfe, Beratung und Sterbebegleitung, Mitarbeit beim Stadtrat Gerd Wolter in der ersten Fraktion der Grünen in München und in ärztlichen Fortbildungen und Supervision im Institut für Sexologische Fortbildung ISFM des Psychologen Friedrich Nolte, Direktor: Prof. Dr. Dr. Erwin J. Haeberle San Francisco und Berlin https://de.wikipedia.org/wiki/Erwin_J._Haeberle

Bisexualitäten - Geschichte und Dimension eines modernen wissenschaftlichen Problems, in: Bisexualitäten (ed. by E. J. Haeberle and R. Gindorf), Stuttgart, Gustav Fischer Verlag, 1994, pp. 1-39 http://www.sexarchive.info/GESUND/ARCHIV/DEUTSCH/BI*SEX.HTM (das Sternchen ist hier nur zur Spam-Vermeidung, bitte im Browser rausnehmen)

Bisexualität in der „Zeitschrift für Sexualwissenschaft“ (1908 - 1932), in: Bisexualitäten (ed. by E. J. Haeberle and R. Gindorf), Stuttgart, Gustav Fischer Verlag, 1994, pp. 153-156 http://www.sexarchive.info/gesund/archiv/deutsch/zeitschrift.htm

Seit 1991 am bisexuellen Stammtisch München

https://krautreporter.de/3581-warum-frauen-nicht-den-sex-haben-den-sie-wollen?shared=c51699ab-715a-45c4-bcc3-72c51d131280

Entwicklung des sexuellen Lebens Sexualwissenschaft wurde in der BRD immer mehr in die Medizin gebannt, die gesellschaftliche Dimension und die pädagogischen Seiten vernachlässigt, wo vor dem 3. Reich noch eine Pionierwissenschaft weltweit führend war: Das von den Nazis zerstörte Hirschfeld-Institut.

Ein Forschendes Feld zur Sexualwissenschaft

bringt uns im Münchner Bereich derzeit neue Arbeitsformen:

„Gegenüber der mythisierenden Praxis der herrschenden Eliten erfordert die dialogische Theorie, dass die Welt enthüllt wird. Es kann jedoch keiner die Welt für einen anderen enthüllen. Obwohl ein Subjekt den Vorgang des Enthüllens für andere einleiten kann, müssen doch auch die anderen zu Subjekten dieses Vorgangs gemacht werden.“ (Paulo Freire: Pädagogik der Unterdrückten. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1973, S.144) - Dank an das http://www.paulofreirezentrum.at

Forschendes Feld als gemeinschaftliches Erspüren von Hintergründen, Zusammenhängen, Motiven

Institut für Sexualpädagogik

Bi- und Homosexualität zum Thema machen

oder warum verengter Heterosexismus ein Problem für die Bildungsarbeit ist http://lernen-aus-der-geschichte.de/Lernen-und-Lehren/content/7799

Es gibt noch viel zu tun ...

Wie Lesben, Schwule, Bi-, Trans-, Intersexuelle und Queers um ihre Rechte kämpfen und dabei die Gesellschaft verändern. 36 Interviews http://www.querverlag.de/es-gibt-noch-viel-zu-tun/

„Zwar werden die Medien nicht müde, homosexuelle Prominente zu porträtieren, doch wie sieht‘s aus mit den Helden und Heldinnen, Pionieren und Pionierinnen, Aktivisten und Aktivistinnen, Machern und Macherinnen im lesbisch-schwulen Alltag? Also eben nicht die Anne Wills und Hape Kerkelings, sondern Leute, die an der Basis arbeiten?

Die Generation derer, die mit ihrem Engagement zu diesen Veränderungen beitrugen, kommt ins Rentenalter und verschwindet aus dem Blickfeld ihrer Zeitgenoss_innen. Durch die Veränderungen, zu denen auch der Siegeszug der sozialen Medien und des Internets gehört, wird die LGBTIQ-Welt zukünftig von den Ideen und Projekten jüngerer Menschen geprägt werden, die anders sozialisiert sind, mit anderen Medien kommunizieren und häufig der Identitätspolitik der 70er und 80er kritisch gegenüberstehen.

Die Autorin und Fachjournalistin Ariane Rüdiger stellt ihren 36 Interviewpartner_innen die Frage nach der Kontinuität des Szenelebens, dem Dialog der Generationen und ihren Visionen für die Zukunft.“

http://www.querverlag.de/es-gibt-noch-viel-zu-tun/ „Es gibt noch viel zu tun …“ - Macher und Macherinnen der LGBTIQ-Bewegung - Ariane Rüdiger - 16,90 € - ISBN: 978-3-89656-243-2

Lustpädagogik ist vielleicht die neue Richtung ...

queere_praxis.txt · Zuletzt geändert: 2022/06/03 21:31 von fritz