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paulo_freire_gesellschaft

Ein historisches Dokument: Die Paulo Freire Gesellschaft hatte ab 1992 ihren Sitz in München, als der deutschsprachige Verein zur befreienden Pädagogik (education popular), heute weiter geführt in Berlin: http://paulofreireberlin.org und international https://freire.org und die universitär-wissenschaftlich orientierten KollegInnen auf https://freire.de

Zeitschrift für befreiende Pädagogik und Theater-Methoden sowie Arbeitskreise für Globales Lernen greifen die ECOPEDAGOGY auf - heute weiter geführt im http://nordsuedforum.de

Die wichtigsten Verbindungen zu den Basisbewegungen in Mittel- und Südamerika mit Bezug auf Paulo Freire und die Bewusstseinsbildung als Kritische Praxis: Alforja, (die Satteltasche), der mittelamerikanische Zusammenschluß und das Instituto Paulo Freire in Sao Paulo haben homepages und pflegen die Internationalen Kontakte: http://cepalforja.org/

Inhalte auf Paulo Freire Gesellschaft in der zeitschrift für befreiende pädagogik

Zeitschrift für befreiende Pädagogik

Das Abo war DM 40.- /30.- /Jahr, 4 Nummern - lieferbare Themenhefte: (plus Versand) Einzelne Exemplare sind noch im Arbeiterarchiv zu finden oder bei Heinz Schulze zu bekommen

  • Heft 3/4 1994: Artikel von Fritz Letsch: Reale Theaterarbeit in sozialen und pädagogischen Berufen und andere Artikel zum Theater der Unterdrückten
  • 8/9) Ohne Mythen und Tabus in der Drogenarbeit (5.-) Buch als Beilage
  • 10) Es braucht Mut, glücklich zu sein, Anwendungen des Theater der Unterdrückten - Auf dem Weg zu einem Theater der Veränderung? Das Theater der Unterdrückten in europäischen Anwendungen 1996
  • 11/12) Afrika (Doppelheft 5.-)
  • 13/14) Wir? Frauen zwischen einer und vielen Welten (10.-)
  • 15/16) Cuba, Land im Übergang (5.-)
  • 17/18) Kontexte befreiender Theologie (10.-)
  • 19/20) Vorsicht Kinder! Bausteine zu einem neuen Kindheitsverständnis (10.-)
  • 21/22) Ist Annäherung möglich? Konfliktbearbeitung (10.-)
  • 23/24) Agenda 21 - Eine Welt, Voneinander lernen in Nord und Süd (10.-)
  • 25/26) Szenen verändern - Theater der Unterdrückten heute- Joker aus Rio unterwegs (20.-) 2001

Das Heft 17/18 "Kontexte befreiender Theologie" enthält

  • Patricia Baquero / Thorsten Knauth / Joachim Schroeder: Befreiungstheologie in Deutschland. Thesen zum Überblick
  • Esteban Rojas: Die Zukunft der Befreiungstheologie in Lateinamerika
  • Rebeca Montemayor, Mexico: A Eva, la del principio: Für Eva, die am Anfang war Dorothee Sölle: Eine Theologie der Befreiung für Europa
  • Serafin Ajhuacho: Die kalten Winde des Nordens bringen den Frost, der die Ernten zerstört.
  • Sixta Dorotea Yucra, Perú: El grito de la flor color tierra: Der Schrei der erdfarbenen Blume
  • Bärbel Fünfsinn: Töchter der Sonne: Feministische Befreiungstheologie in Lateinamerika
  • Wolfram Weiße: Der Kampf um eine gerechte Gesellschaft
  • Mariano Delgado: Befreiung durch Erziehung?
  • Enrique Dussel: Den Opfern das Wort geben
  • Thorsten Knauth/ Joachim Schroeder: Befreiungstheologie an der Hochschule
  • Thorsten Knauth, Joachim Schroeder: Lernen befreit! Buch bei Waxmann: Über Befreiung, Befreiungspädagogik … im Dialog
  • Eröffnungsvortrag zur Tagung in Loccum, 9. Juli 1997
  • Übersetzungen: Befreiungstheologie zwischen Lateinamerika und Deutschland
  • Grupo TENAL: Dialogisch orientierter Bildungstransfer Leon - Hamburg
  • Rezensionen, Neuerscheinungen, Hinweise, Berichte und Briefe,
  • Seminare Fragen über Gott von Atahualpa Yupanqi (Argentinien)

Cuba - Land im Übergang

  • Nydia Gonzales: Anmerkungen zur Educación Popular in Cuba 6
  • Inge Ruth Marcus: Kuba im Übergang - wohin ? 10
  • Rosa Geislinger: DANTES INFERNO HEUTE (MIT MUSIK) 37
  • Focus zum Helms-Burton-Gesetz Sie verdienen weder Respekt nochSympathie 40
  • Cubanismo = für Spanier 41
  • Heinz Schulze: Poder Popular - Consejo Popular: Volksmacht - Volksrat 42
  • Taller de la Solidaridad: Praktische Solidarität mit Cuba 48
  • Despidió Fidel al Papa Juan Pablo II 49
  • Esther Perez und Fernando Martinez: Dialog mit Paulo Freire 51
  • Stadt des Wissens in Panama 61
  • Maria López Vigil: Cuba: Was steht, was fällt, was ist neu? 65
  • Das Gedächtniszentrum MARTIN LUTHER KING JR. in La Habana 76
  • Christel Adick / Lydia Emerencia: Grundbildungsreform in Aruba 78
  • Heinz Schulze: Bericht vom internationalen Seminar 31.10.-5.11.97 in Cádiz 88
  • Andreas Schauder: Europäisches Jugendparlament zum Thema „Drogen und Entwicklung“ 90

Sonderband: in dt. span. port. engl. frz. & catalan. (5.-)

Weitere Veröffentlichungen:

Publikationen der Paulo Freire Gesellschaft e.V.

  • zur Pädagogik Paulo Freires: Befreiende Pädagogik/ Pädagogik der Autonomie
  • zum Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal
  • zum Globalen Lernen

Afrika

Schwerpunktheft über die Grundbildung (schulisch und außerschulisch) in Afrika, Praxis der Alphabetisierung nach Paulo Freire: Kolonialerbe, Bildungsimport oder eigenständige Aneignung. Zeitschrift für befreiende Pädagogik (ZfbP) Nr. 11/12

Ohne Mythen und Tabus in der Drogenarbeit

Ausgehend von der Überlegung, dass es keine drogenfreie Gesellschaften gibt, dass an „legalen Drogen“ wie Tabak oder Alkohol der Staat mitverdient, „illegale Drogen“ immer Wahlkampfthema sind oder „Grund“ der erneuten Militarisierung Lateinamerikas durch die USA (im „Plan Colombia), ist das Thema von höchster Brisanz. Das Heft beleuchtet Aspekte der Sucht wie die Südproblematik der Drogen.

Wir? Frauen zwischen einer und vielen Welten

Aus dem Inhalt: Frauenbewegung zwischen Idealisierung und Ausgrenzung / Paulo Freires Pädagogik: Denkanstöße für die Arbeit in Frauenhäusern / Erfahrungen von Körperausdruck in einem Armenviertel von Lima / Grenzüberschreitung und Veränderung/ Befreiende Pädagogik auch für ArbeiterInnen-Töchter / Anders Lernen in der Universität … Zeitschrift für befreiende Pädagogik Nr. 13/14

Cuba - Land im Übergang

Ein Muß für alle, die nach Cuba fahren und an Fragen der aktuellen Situation interessiert sind: Was steht, was fällt, was ist neu? Kuba im Übergang - wohin? Anmerkungen zur Educación Popular in Cuba Wer Marti nicht versteht, kann Cuba nicht verstehen / Beispiele aus der Basisarbeit in Cuba. ZfbP 15/16 (

Theologische Kontexte der Befreiung

Der Vatikan, Kardinal Ratzinger, macht die „Theologie der Befreiung“ systematisch kaputt. Das Heft ist nicht nur für Theologen interessant, sondern für alle, die sich mit Fragen zur Rolle von Religion und dem Kampf um ne gerechte Gesellschaft beschäftigen. Aus dem Inhalt: Theologische Kontexte der Befreiung / Befreiungseologie in Deutschland, Die Zukunft der Befreiungstheologie in Lateinamerika / Feministische Befreiungstheologie in Lateinamerika / Befreiung durch Erziehung? ZfbP Nr. 17/18

Vorsicht Kinder!

Bausteine zu einem neuen Kindheitsverständnis / Kinder- und Jugendrechte/ Straßensozialisation/ Lernen aus interkultureller Arbeit: Straßenschule. ZfbP.Nr. 19/20

Ist Annäherung möglich? Konfliktbearbeitung in der befreienden Erziehung

Schwerpunktthema: Erfahrungen und Ansätze zu der Friedensarbeit in Israel/ Palästina und im ehemaligen Jugoslawien. Zeitschrift für befreiende Pädagogik Nr. 21/22

Agenda 21 - Eine Welt - Voneinander lernen in Nord und Süd

Die „lokale Agenda 21 “, kann eine Chance dafür sein, wichtige Anliegen im Aufbau einer menschlicheren Gesellschaft konkret vor Ort zu verankern. Innerhalb der globalen Strukturen kann es nicht angehen, die Augen vor den globalen Aufgaben zu verschließen. Agenda 21 ist mehr als „Öko“. In diesem Heft werden alle Aspekte behandelt und viele praktische Beispiele gegeben, wie der wichtige Aspekt der „Einen Welt' in der Agenda 21 auf die Tagesordnung kommen kann. Zeitschrift für befreiende Pädagogik Nr. 23/24, Feb. 2000,

Szenen verändern: Theater der Unterdrückten heute. Joker aus Rio unterwegs.

Vorgestellt werden alle wichtigen Aspekte des „Theaters der Unterdrückten nach Augusto Boal“. Zeitschrift für befreiende Pädagogik Nr. 25/26, Dez. 2000, ca 10,00 Euro und Porto bei http://agspak-buecher.de

Adios Paulo Freire!

Texte - Würdigung - Nachrufe anläßlich des Todes von Paulo Freire am 2.5.1997. Kurzbiografie von Paulo Freire und Facetten aus seinem Schaffen.

Lehrerfortbildung im gegenseitigen Austausch

Das Fremde als Chance. Empathie als Übergeordnete Schlüsselqualifikation von Lehrerinnen. Erfahrungen internationaler Begegnungen in Chile, Nicaragua. etc. 109 Seiten A-4, Zeitschrift für befreiende Pädagogik Nr. 27/28, April 2001.

Globales Lernen: Projekte, Prozesse, Perspektiven

Dieser Reader mit über 300 Seiten ist voll mit konkreten Anregungen, „Globales Lernen“ wirklich umzusetzen.Die vielseitiverwendbaren „Handreichungen“ sind ausgearbeitete Modelle z.B. über den Lebensalltag einer mexikanischen Familie, einem Planspiel zum „Fair-Kaffee“, zur Situation asylsuchender Deutscher auf der Insel Atlantika usw.) Hsg: Inge Ruth Marcus, Trudi und Heinz Schulze. 300 Seiten A-4 mit Abb.

Kann Lernen wirklich Freude machen?

Der Dialog in der Erziehungskonzeption von Paulo Freire: Von Flavia Mädche. 243 Seiten, bei http://agspak-buecher.de

Mit Phantasie und Spass (hauptsächlich in Comic-Form gestaltet)

Praktische Anregungen für eine motivierende politische Bildungsarbeit. Lerntechniken und Übungen, entstanden in Lateinamerika (Alforja) und auf unsere Situation hin durch Trudi Schulze-Vogel übertragen. Methoden, die Spaß machen, den Dialog fördern und ein offenes und partnerschaftliches Lernen erleichtern. (158 Seiten, alles bebildert) http://agspak-buecher.de

Schluss mit der Kultur des Schweigens!

Sexistische Übergriffe gegenüber Schülerinnen durch Lehrer. Aufarbeitung eines Situationsbeispiels aus dem Schulalltag mit der Planspielmethode. Von Martina Weber u. Joachim Schroeder. 77 Seiten, 5,00 Euro und P.

Eine Vision Teilen. Pädagogische Praxis für Frieden und Gerechtigkeit.

Beiträge zur Arbeit der Jugendakademie Walberberg.

Kolumbus Erben. Cartoons aus Lateinamerika.

Schonungslos deckt der bekannte lateinamerikanische Karikaturist Juan Acevedo das koloniale Erbe im Denken und Verhalten des lateinamerikanischen Bürgertums auf. 80 Seiten A-4, www.agspak-buecher.de === Zukunftswerkstatt Kontinent: Volkserziehung in Lateinamerika. ===

Trudi und Heinz Schulze stellen konkrete Beispiele der pädagogischen Arbeit vor, die sich auf die Ideen Freires beziehen und sich für eine gerechte Gesellschaft engagieren. 333 Seiten

Altenbildung

Lernen zur Überwindung gesellschaftlicher Abhängigkeiten, Lernen als Bewusstseinsbildung im Alter. Von Michael Kühlmann. 300 Seiten

Bildung zu Self-Reliance. Reformpädagogische Ansätze aus dem Süden.

Von Asit Datta und Gregor Lang-Wojtasik.

Über Befreiung:

Befreiungspädagogik, Befreitungsphilosophie und Befreiungstheologie im Dialog. Den Herausgebern Thorsten Knauth und Joachim Schroeder ist es gelungen, die o.g. Teildisziplinen des Befreiungsansatzes miteinander ins Gespräch zu bringen. 293 Seiten, Waxmann-Verlag, 1998,

Soziale Konstitutionsbedingungen politischen Lernens in der Theorie Paulo Freires. Rolf Bräuer: Von der Konzeption Freires in Brasilien bis zur bewusstseinsbildenden Arbeiterbildung in der BRD. 119 Seiten

Paulo Freire zur Einführung Dimas Figueroa legt das besondere Augenmerk auf den philosophischen Hintergrund von Freires Bildungskonzeption. Junios-Verlag

Neco, der Träumer. Ein brasilianisches Kinderschicksal. Martin Backhouse übersetzte die Geschichte von Maria Armanda Capeláo.

Theater macht Politik. Die Methoden des „Theaters der Unterdrückten“ in der Bildungsarbeit. http://agspak-buecher.de

Menschenfischer- Seelenkäufer. Evangelikale und fundamentalistische Gruppen und ihr Wirken in Ländern der 3. Welt. 125 Seiten

Paulo Freires befreiende Pädagogik auch für uns? 6-Seiten Kurzeinführung

Compendio de categorias pedagogicas. Nidia Gonzales R. (Cuba) 76 Seiten

Educación Popular. Gemeinwesenarbeit und ökonomische Aspekte. Pädagogik der Hoffnung in einer Welt voller Widersprüche. Artikel, Heinz Schulze,

Bei zapotekischen Kaffeebauern in Mexiko. Diaserie von Inge R. Marcus 50 Dias mit Begleittext

Menschen im Slum Wo kommen sie her? Wo gehen sie hin? Diaserie von I.R. Marcus 50 Dias mit Begleittext

Kultur des Schweigens an der Universität

wir haben einen lieben Freund verloren ...

Paulo Freire verstarb 75-jährig in Sao Paulo an den Folgen eines Herzinfarktes

Am Freitag, 2. Mai '97 verstarb unser Freund und Vorbild Paulo Freire. Wie kein anderer pflegte er den Dialog und ermunterte alle pädagogisch und politisch Tätigen, die Lebenswelt mit den Lernenden zu teilen und mit ihnen gemeinsam Wege zu entwickeln, ihre Situation zu verändern. Wir werden versuchen, sein Anliegen weiter zu verwirklichen.

unser vollständiger Nachruf Paulo Freire mit einer Kurzbiografie …

eine sehr feine Zusammenstellung (in engl.) mit Bildern und Glossary zur Freire-Pädagogik hatte der Studiengang Erwachsenenpädagogik der National Luis University Chicago am Server

Die Geschichte aktualisieren

Zur Zusammenarbeit mit der PFG BERLIN / INA

vielleicht sollten wir den Berlinerinnen dafür die alte Basis der Bewusstseinsbildung und der Geschichte der Befreiungspädagogik und -BefreiungsTheologie in der Brd/ DDR auch als unsere Geschichte mit Paulo Freire und in der EineWelt-Arbeit, wie bei Ilse Schimpf-Herken und Hausmann etc. in die hiesige Gesellschaft hinein erzählen und die Reaktionen dieser Gesellschaft und Strukturen darauf:

Die Hoffnungen, die wir ansprechen konnten, mit den südamerikanischen Bewegungen, Boal, Freire, in der AG SPAK mit den Arbeitskreisen, der AGG, der Poesie der Befreiung bei den Missionaren, im Unrecht, im Widerstand, im Canto General, in den Zapatistas, mit den Cubanern, den diversen Indigenen und dem Regenwald, den Ashaninka und der Regenwaldpartnerschaft mit dem Volk der Ashaninka und Projekten im peruanischen Regenwald, die vielen einzelnen Aktionen und Besuche, die Kalender als Lernmittel,

aber auch die wissenschaftliche Seite - auch in unserer Zeitschrift - und in den Methodologien, der grundlegenden Arbeitsweise, die heute als Beteiligungsform noch hoch aktuell wäre, etwas verstellt vom „konsensieren“ und Methodiken in Bürgerraete- und Ortsräte-Initiativen

bei mir entsteht grad eine Perlenkette - wie der Schmuck - aus kleinen Geschichten, aufgefädelt wie die Begegnungen verändert Gesellschaft 

aber als kurze Radiobeiträge, vielleicht auch kurze Filme, die einzelne Passagen zeigen, eingeordnet in eine Website zum Stöbern und zur Münchner Geschichte der Eineweltarbeit

Auf Landesebene eine Ausschreibung über die INA und PFG, die alten KollegInnen: Freire und unsere Beiträge in den Kulturen und Szenen der Bildungsarbeit und Emanzipation, im Prinzip auch der Aufbau der Grünen- und Einewelt-Bewegungen, in der Friedensbewegung, (gegen behäbige Institutionen, Reaktionäre, Gewerkschaften, SPD, Linke …)

Vielleicht mit Eva Maria Antz, Didi und Heiner, jemand aus der Befreiungstheologie? Misereor?und kleinen Berichten als Folge aus „unseren 100 Jahre Paulo Freire

Modelle für die Seminarplanung bis ca 2005

Hiermit stellen wir Seminare zu verschiedenen Themen- und Praxisbereichen vor, die die Paulo Freire Gesellschaft - z.T. in Kooperation mit anderen Trägern - durchführt. Darüber hinaus bieten wir Seminarmodelle an, die Sie Zielgruppen -bezogen mit uns planen bzw. abrufen können. In Einzelfällen können wir Ihnen bei der Finanzierung und Haussuche für ein Seminar behilflich sein.

Falls Sie Interesse an einer Einzelausschreibung für ein bestimmtes Seminar haben oder an einer Kooperation interessiert sind, wenden Sie sich bitte an die obige Adresse

1. Einführung in die befreiende Pädagogik

Grundlagen befreiender Pädagogik, Menschenbild, Methoden befreiender Pädagogik in Lateinamerika und Europa

Einführung in die Pädagogik Paulo Freires: Heinz Schulze, München Einführungsseminar für Studierende: Eva-Maria Antz, Sabine Brendel, Köln-Brühl und ca 130 Mitglieder in allen größeren Städten und in den Regionen auf Anfrage

2. Vertiefende Seminare

Weiterentwicklung der Theorie Paulo Freires, Theoriebildung

Von der „Pädagogik der Unterdrückten“ zur „Pädagogik der Hoffnung“ Präzisierung oder Neuanfang in der Postmoderne? Seminar zur Weiterentwicklung der befreienden Pädagogik für MultiplikatorInnen aus der Bildungsarbeit

3. Theaterarbeit: Forumtheater im Theater der Unterdrückten

Ein Vorschlag von Bettina Berger und Christoph Leucht, Berlin: Oft erscheint es uns so, als ob wir ständig gegen Windmühlenflügel kämpfen, weil alle unsere Propagandakünste, Überredungstechniken und verbalen Trickfiguren an der rauen Wirklichkeit jämmerlich scheitern.

Es wird oft zu viel geredet und ändern tut sich zu wenig. Die Methoden des Forumtheater wollen über Spiel und Spaß Kommunikation- oder Wachstumshindernissen auf den Grund gehen. Sie stellen einfach Sackgassen-Situationen einem Publikum zur Diskussion und bitten um Mithilfe bei der Lösung.

Augusto Boal hat mit seinen Methoden ein großes Laientrainingszentrum in Sao Paulo aufgebaut und weltweit mit seiner Methodik Theater der Unterdrückten zu den unterschiedlichsten Fragestellungen gearbeitet. Das Thema ist als also beliebig wählbar. Ein klarer thematische Kontext, wie zum Beispiel umweltrelevante Fragestellungen wären vorteilhaft.

Halbjähriges Trainingsprogramm für BOALMETHODEN jetzt in http://kuringa.de Anliegen: Über den Zeitraum eines halben Jahres für jeweils eineinhalb Tage pro Monat soll eine Einführung in die Methoden der Theaterarbeit von Augusto Boal stattfinden.

Teilnehmen können alle, die Interesse und Lust haben, diese Methodik zu erlernen, insbesondere die, die sie auch weiterhin für ihre Arbeit verwenden wollen. Innerhalb der 6 Monate soll erreicht werden, dass am Ende zumindest eine Kleingruppe von mindestens 4 Teilnehmenden in der Lage ist, diese Methodik selbständig anzuwenden und einzusetzen.

Besonders geeignet erscheint das Boalsche Forumtheater, um Lern- und Wachstumsprozesse in thematischen Gruppen zu reflektieren und zu unterstützen.

Durchführung: Die monatlichen Treffen setzen sich jeweils aus einem kurzen theoretischen Teil, Methodentraining und Arbeit am Stoff zusammen.

Der theoretische Teil umfasst: Einführung in Leben und Werk Augusto Boals, /„Theater der Unterdrückten“, die verschiedenen Methoden wie unsichtbares Theater, Zeitungstheater , Statuentheater, Forumtheater, Legislatives Theater, Rolle des Joker, Moderator ect. ) Weltweite Verbreitung seiner Methodik, Verwandtschaft zur Pädagogik der Befreiung von Paulo Freire, aber auch die wahlweise Beschäftigungen mit anderen Ansätzen der Theaterarbeit )

Das Methodentraining: Hier geht es um Bewegungs-, Atmungs, und Stimmbildungsübungen, Spiele und Bühnentechnik Aber natürlich auch um die reine Methodik der Statuen- und Forumtheaterarbeit.

Die Arbeit am Stoff: Das Material für die Forumszenen ergibt sich grundsätzlich aus den Erfahrungen der Teilnehmenden oder aus Material, das aus Gesprächen mit einer bestimmten Zielgruppe für Aufführungen entnommen worden ist.

Meistens geht der Materialsammlung mit Hilfe von Statuenarbeit die Themenfindung voraus. Die Materialien werden dann zu Forumszenen stilisiert und aufgearbeitet, entfremdet und dramatisiert. Teilweise geschieht dies über Tonbandaufnahmen und Transkriptionen der Texte, die nach Fertigstellung wieder als Stück einstudiert werden.

Benötigt wird: eine Gruppe von Teilnehmenden zwischen 5 und 15 Leuten, ab 12 Personen wäre ein Cotrainer sinnnvoll und anzuraten. Besonders reizvoll kann die Zusammenarbeit mit einer/m Bühnenregisseur(in)sein, aber auch einfach ein weiterer Boalmensch wäre vorteilhaft.

Ein Proberaum, je nach Gruppengröße mindestens 40 qm, Bühne ist erst ziemlich gegen Ende notwendig Möglicherweise die Zusammenarbeit mit einem Offtheater oder einer anderen kleinen Bühne wegen eventueller Requisiten, Bühnentechnik wie Beleuchtung , Bühne und eventueller bühnentechnischer Beratungen kann effektvoll sein, gesamter Punkt (3) ist aber auf keinen Fall notwendig!!!

Ein entsprechend interessiertes Publikum am Ende der Probezeit und unter Umständen auch schon während dessen) wäre sinnvoll, Jugendliche bis15 Jahre sind äußerst dankbare Mitspieler.

Ein Honorar von ca. 500 bis 700 DM je nach Gruppengröße, Dauer der Veranstaltung, /pro Wochenende, falls mehr Geld aufzutreiben sein sollte, dann lieber einen zweitem Menschen

Wie eine Forumtheateraufführung funktioniert:

Die Gruppe führt ein vorher einstudiertes Stück vor. Die Szenen sind so aufgearbeitet, dass die Konfliktsituation leicht erfassbar ist und die Identifikation mit einem dem Protagonisten ohne weiteres möglich ist. Nach einer Pause wird die Aufführung wiederholt.

Nun fordert der Moderator die Zuschauer auf, STOP zu rufen, wenn Ihnen an dem Stück etwas nicht gefällt. Sie können die Schauspieler auffordern eine Szene anders zu spielen oder selber in das Stück einsteigen und versuchen, inwieweit sie in der Lage sind, in der entsprechenden Situation zu agieren.

Theater der Unterdrückten (Augusto Boal), Theater und Bewusstseinsbildung, Aus- und Fortbildungsangebote - Das Theater der Unterdrückten in der Schnittstelle zwischen Wahrnehmung und Bewusstsein, künstlerischem Ausdruck und politischer Veränderung.

Vom Rollenspiel zum Forumtheater: Andreas Baumgärtner, Eva-Maria Antz

Mit Theaterarbeit Veränderung lernen Ausgehend vom Körper und den Themen der Teilnehmenden stellen wir im StatuenTheater Bilder von Druck und Unterdrückung in einer Galerie zusammen. Mit verschiedenen Techniken des Bildertheaters untersuchen wir die Zusammenhänge, hören Stimmen, lesen Gedanken und achten auf den dramatischen Punkt der möglichen Veränderung:

Einführungskurs Theater der Unterdrückten in der Sozialarbeit Fortbildungen zum Theater der Unterdrückten: Der Joker führt durch die Krisis zur Befreiung … und bis zum Legislativen Theater

STOP TABU - Theater der Unterdrückten, 3 x 3 Tage Einführung und Fortbildung, in Zusammenarbeit mit Fort-/ Bildungsträgern: Fritz Letsch

Für Demokratie etc … zum Sonderprogramm demnächst!

4. Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit / Globales Lernen

Globales Lernen, entwicklungsbezogene Bildungsarbeit, Solidaritätsarbeit, Praktikum in der „Dritten Welt“, Alphabetisierung in Afrika

Möglichkeiten sozialen Engagements für uns mit behinderten Jugendlichen im Ausland (Praktika-Möglichkeiten?): Trudi und Heinz Schulze, Kim Siekmann

Agenda 21 - Umwelt und Entwicklung / nachhaltig wirtschaften. Der Prozeß der Erstellung einer lokalen „Agenda für das 21. Jahrhundert“ und die Fragen einer zukunftsfähigen Entwicklung mit bes. Augenmerk auf die Nord- Süd-Fragen: Heinz Schulze

Ausarbeitung von bewußtseinsbildenden Materialien (Alphabetisierung und Postalphabetisierung) für die Länder der Großen Seen (Bukarin, Zaire): Prof. Dr. Manfred Peters

Praktikum in der 3. Welt ?!

Das Seminar richtet sich insbes. an Studierende der Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Pädagogik, die sich mit dem Gedanken tragen, in einem Land der sog. 3. Welt ein Praktikum zu machen. Thematisiert werden: Sinn und Unsinn, Möglichkeiten und Grenzen eines Praktikums in einem „3.-Welt- Land“, sinnvolles Engagement? interkulturelle Begegnung, soziale Wirklichkeit in Ländern des Südens, Rollenerwartungen, „Helfen und Lernen“, Vorbereitung… Es findet keine direkte Vermittlung von Praktikaplätzen statt.: Trudi und Heinz Schulze

„Volkserziehung in Lateinamerika“ education popular : Prof. Dr. Thomas Schreijäck, Trudi und Heinz Schulze

„Lernziel Solidarität“ - Aktuelle Herausforderungen und Chancen der EineWelt-Solidaritätsarbeit. Mehr vom bisherigen Gleichen machen oder das Prinzip Hoffnung in schweren Zeiten? Für Engagierte in „3.-Welt-Gruppen“: Heinz Schulze u.a.

Globales Lernen Wie können Ansätze ganzheitlichen, fächerübergreifenden, projekt- und handlungsorientierten Lernens in die Praxis umgesetzt werden? Zielgruppe: LehrerInnen, MitarbeiterInnen in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung: Inge Ruth Marcus.

5. Interkulturelles Lernen

Interkulturelle Handlungskompetenz - interkulturelle Beratungsarbeit

Interkulturelle Handlungskompetenz im psychosozialen Feld

„Unsere Augen sind voll Tränen“ - Landkonflikte in Lateinamerika. Seminar des RPI (Religionsunterricht an den Niedersächsischen Gesamtschulen): Wilhelm Behrendt

Methoden und Hilfen für die Arbeit mit misshandelten Frauen (Erfahrungen aus Mexiko und Israel): Susana Pendzik

Interkulturelles Lernen mit Theater- Methoden in der Schule, Ein Angebot fuer LehrerInnen, schul-begleitende Jugendarbeit und Schulsozialarbeit, auch als Schul-interne-Fortbildung oder Stadtbereichs- Seminar mit Ansaetzen aus dem Community-Organizing. Fritz Letsch

6. Schule

Schule und befreiende Pädagogik, Methoden / Didaktik,

Wir lernen mit Methoden der Vergangenheit in der Gegenwart, soll das in der Zukunft so weitergehen? Konkrete Veränderungsmöglichkeiten, speziell an den Schulen : Inge Ruth Marcus, Berlin

in weiterführenden Schulen: Marita Hecker, Frankfurt

Schulsozialarbeit und Jugendsozialarbeit : Wilhelm Behrendt

7. Drogen

Suchtprävention, - ursachen, - definitionen, gesellschaftliche Widersprüche, zwischen Dialog und Strafe, Informationen und Mythen, Drogen / Politik / Wirtschaft / Drogenberatung

Warum Pippi Langstrumpf kein drogengefährdetes Heimkind wurde Fachseminar für SozialpädagogInnen in der Drogen- und Jugendarbeit: Andreas Schauder, Wolfgang Wiedulle

Suchtprävention in der Schule : Andreas Schauder

„Coca ist kein Kokain“ - von der „Mama Coca“ zum Kokain“ : Andreas Baumgart, Heinz Schulze

8. Besondere Anlässe und Zusammenarbeiten

Entwicklung der Cuba- Partnerschaft mit dem CIE Centro Intercambio Educacional >Graciela Bustillos< in Cuba im Paedagogischen Bereich (LehrerInnen-Zusammenschluss) (weitere Begegnungs-Reisen gelegentlich zu Weihnachten oder Ostern in Planung)

Zusammenarbeit mit Alforja (Zusammenschluß der educacion popular in Mittelamerika)

* Encuentro Caribeno de Educación Popular „Acción y Conocimiento para el Siglo XXI * 2.do Taller Internacional: Paradigma Emancipatorio y Modernidad en Amércica Latina - Claves de la Educación Popular - (13.-17.1.1997 in La Habana, Cuba).

dem Kirchlichen Entwicklungsdienst KED

und ca 130 Mitgliedern der Gesellschaft, die regelmäßig mit Rundbriefen auf dem Laufenden gehalten werden.

http://eineweltnetz.org

https://forumtheaterblog.wordpress.com/bewusstseinsbildung

Theater der Unterdrückten in der Jugendarbeit, der Schule, in Sozialarbeit und der Therapie

paulo_freire_gesellschaft.txt · Zuletzt geändert: 2022/09/09 18:50 von lenni