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Biograffl

Einen lückenlosen Lebenslauf wollten sie früher (heute manche auch noch, ganz gedankenlos) um einen möglichen Knastaufenthalt ausfindig zu machen …

Berufsbezeichnungen und berufliche Deformationen, wechselnde Fähigkeiten und neue Möglichkeiten

Als alternativer Bildungsarbeiter

40 Jahre Kritische Praxis mit dem Theater der Unterdrückten und Augusto Boal

Anlässlich 100 Jahre Paulo Freire, der 1994 noch bei uns in München war und dessen Reise 1996 durch Täuschland ich am Vorbereiten war: Mit Evangelischen Akademien, er wollte gerne ein Gespräch mit den hiesigen Leuten der Kritischen Theorie, wie Habermas, aber da gab es wenig Kenntnis der internationalen Verbindungen …

Seine ersten Schriften und Wirkungen im Studium der Gemeinde- und Religionspädagogik … und in Erinnerung an Jahrzehnte der alternativen Bildungsarbeit im Untergrund mit ibu im zbb und der AG SPAK im Regenbogen Bayern

Abschied von einem Beruf

hieß schon die Supervisions-Arbeit 1981 aus der kirchlichen Gemeinde- und Religionspädagogik, als der alte Hitlerjunge Ratzinger über München kam und Faulhaber im Postfaschismus fortsetzte

Eine Biografie, die Geschichte des Lebens, ist auch eine Neuordnung,

nicht unbedingt ein Abschluss, aber ein Abschied von der Auseinandersetzung:

Ketzerbrevier eines Altöttinger Ministranten: Fritz Letsch: ...denn sie wissen nicht, was Liebe ist 2004 ISBN 390830-48-5, 100 Seiten 13,00 €

… zahlreiche biografische Erzählcafes moderiert …

Wenn ein Altöttinger Ministrant in die Pubertät kommt, sind die Irritationen schon enorm, wenn er aber50 wird und erlebt, dass der Apparat der Kirche hinter die früher wichtigen Befreiungen zurückfällt, kann er zornig werden.

Das ist dem Büchlein sicher anzumerken, das die Entwicklungen vom Ministranten über das Studium der Religionspädagogik und Gemeindearbeit und ein „Comingout“ parallel zur Theologie der Befreiung nachzeichnet.

Der Kampf gegen die Theologie der Befreiung war so erfolgreich, dass die Nachrichten nicht mehr ankommen.

Trotzdem ist die Arbeitsweise des Theaters der Unterdrückten und der befreienden Pädagogik erhalten geblieben, sind die Methoden der Bewusstseinsbildung in alle Gesellschaftsbereiche weiter gewandert.

Autor Fritz Letsch: Theaterarbeit zu und mit Augusto Boal (Theater der Unterdrückten) und Paulo Freire. Zahlreiche Veröffentlichungen, Netzwerk-Arbeit in Initiativen und im Freien Radio.

Beteiligt in der Erarbeitung von Erich Haas: Eines Freundes Freund zu sein … https://forummuenchen.org/publikationen/lebensgeschichten/

Auch eine meiner Biografien:

Zwei Herren im Anzug

und ihre Hüte im See, ein Bierbichler und die ganze bayrische Nachkriegsgeschichte im Täuschland der Verdränger, die zwar von Eislöchern träumen, von Wagnerischen Kirchengesängen pfeifen und doch Ahnungen von Missbrauch in Internaten und Nazi-Verbrechen in ihrer Grobheit und pfäffischen Redeschwallen ertränken.

Verdrängung geht weiter

Die Arbeit mit Traumatisierten, auch der Ausbildung, des aktuellen Arbeitslebens, des Versagen der der Beziehungsmodelle und Knast sowie Obdachlosigkeit und Wohnungs-katastrophen

biografie.txt · Zuletzt geändert: 2021/11/27 23:22 von chromedaa