Sozialismus

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Sozialismus erkämpfen oder ein besseres Auskommen im Kapitalismus?

Aus dem Anarchismus wie den Büchern und Gedanken des Russen Michail Bakunin und seinem Umfeld war der Sozialismus mit dem Traum des gemeinschaftlichen Zusammenlebens erwachsen, der zuerst örtliche Gemeinschaften des Anbaus und der Selbstversorgung, dann aber auch selbstorganisierte ArbeiterInnen-Siedlungen, Gartenstädte und Wohnkommunen als Ideen pflegte.

Für die großen Betriebe und Städte wurde der Sozialismus dann zum Kampf um höhere Löhne uns soziale Sicherheit, Gewerkschaftsthemen und nur am Rande zu Konsum- und Wohngenossenschaften.

Die Reduzierung in die "Sozialdemokratie" entstand im königlich-kaiserlichen Parlamentarismus, der die soziale Frage in den Städten und die Hunger- und Gesundheits-Katastrophen möglichst billig lösen wollte. In der "Nachkriegszeit", der Zeit des Postfaschismus in der BRD, wurden die sozialistischen Inhalte der Parteien wie im "Godesberger Programm" immer mehr den Interessen des Kapitals angepasst und vergessen.

Kranken- und Sozialversicherung brachten wie die Rentenversicherung für lange Zeit eine tragfähige Lösung, die aber in der Kapitalisierung des Gesundheits-, Sozial- und Rentensystems allmählich an den Rand der Leistung kommen, zumindest für die Einzahlenden:

Die wirklich Nutzenden werden die Gesundheitskassen, Krankenhaus-Träger und Versicherungen, die an unseren Beiträgen verdienen. Das "sozialverträgliche Ableben" war schon von Anfang an in der Rente eingerechnet, Alkohol- und Tabaksteuer leisten wie "Verkehrsopfer" ihre Beiträge.