Gestalt-Coaching

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Gestalt-Ausbildung: Gestalt-Therapie ist zu wertvoll, um nur für Kranke da zu sein:

Gestalt-Elemente ziehen sich als Haltung durch das ganze Leben, bis es einen gelungenen Abschluss findet.

Im Gegensatz zur Vorgänger-Version, der Psycho-Analyse, die Laura und Fritz Perls zuerst gelernt hatten (und deren langjährige Unterstützung ich auch kennenlernen durfte) die viel Zeit lässt, die möglichen frühen Ursachen einer Problematik in den Assoziationen zu ergründen, geht Gestalt-Arbeit direkt und schnell auf die aktuelle Thematik, Problematik, Symptome und Situationen zu, um zu spüren, welche Veränderung es braucht.

Für mich kam die politische Dimension in der Arbeit von Paul Goodman vertiefend dazu: Seine grundlegende Gesellschafts- und Schulkritik zeigen klare Linien in die Befreiungsbewegungen und Bewusstseinbildung

Gestalt

Als Arbeitshaltung geht Gestalt in alle Arbeitsweisen über, am speziellsten in letzter Zeit in die Sexualpädagogik

  • Im Hier und Jetzt
  • In der eigenen Verantwortung
  • Im gesamten Kontext des Lebens - also auch den gesellschaftlichen und politischen Bedingungen

Beratung: Einmal oder öfter?

Das entscheidet die beratene Person selbst: In einer meist kostenlosen ersten Kennenlern-Situation wird der Auftrag abgesprochen, dann entscheiden beide sich nach einer vereinbarten Zeit, ob und wann sie starten wollen und wie lange eine erste Phase dauern soll. Die Kosten richten sich oft nach dem Einkommen der Beratenen, die in etwa anbieten sollten, was ihre Brutto-Stunden-Einkommen sind, denn das Leben und seine Zeit ist für uns gleich wertvoll: Die Krankenkassen finanzieren nur manche eingetragenen niedergelassenen Gestalt-TherapeutInnen, eine Zusage bekommt man im Allgemeinen nach drei Ablehnungen von PsychoanalytikerInnen.

Coaching meint Begleitung

Ich biete Coaching für Einzelne und für kleine gemischte Gruppen an, bei größeren und beruflichen Gruppen gelten mehr die Grundlagen der Supervision.

Das Coaching für Einzelne kann je nach Bedarf oder regelmäßig nach einem passenden Rhythmus gestaltet werden, auch gerne in ungewöhnlichen Situationen: Als Wanderung, abends, als begleitender Konzert- oder Theaterbesuch, in einem ruhigen Restaurant ...

Kleine gemischte Coaching-Gruppen

können zusammenkommen, wenn KollegInnen in einem Projekt gemeinsam arbeiten wollen, oder wenn ich selbst passende PartnerInnen für einen Zeitabschnitt vorstellen kann. Dabei können gemeinsame Themen durch forschende Projekte und gegenseitige Befragungen vertieft werden.

Zukunftswerkstätten für Einrichtungen können auch eine Organisationsentwicklung starten, die dann in Fachfortbildungen und Supervisionen unterstützt und begleitet werden kann. Damit das nicht zu persönlich und einseitig wird, am Besten mit meinen KollegInnen von www.socius.de

Über Organisationen hinaus wirksam wird die gemeinschaftliche Regionalentwicklung, entsprechend dem Community entwickeln, das die Grundideen des Community Organizing und des Corporate Community Development aufnimmt.

Berufliches Einzel-Coaching

Für die Begleitung der Mitarbeitenden im Projekt Kultur auf Rädern im gemeinnützigen Verein Mensch-Kunst-Leben e.V. biete ich neben den Möglichkeit, in der Gruppe mit allen zu arbeiten, an:

   Einzelberatung zu Berufsperspektive und -Strategie, Arbeitsbuch
   Anleitung zur Erstellung eines aktualisierten Lebenslaufes
   Anregungen zu Bewerbungsmöglichkeiten
   Abklärung einzelner oder gemeinschaftlicher Existenzgründung
   Frühzeitiger Beginn der Fortbildungs- und Lern-Dokumentation für ein qualifiziertes Zertifikat von Kultur auf Rädern
   Erstellen der abschließenden Zertifikate auf Vorschlag der Mitarbeitenden im Zusammenwirken mit den Projekt-Anleitenden

Bildung und Beratung / Coaching

Bei Erwachsenen ist die angemessenste Form eine selbst formulierte Zielvorgabe, die in einem Projekt verwirklicht wird. Anregungen können aus den folgenden Skizzen entnommen werden, In der Beratung und in der Gruppe können die eigenen Themen herausgestellt werden:

Bildung ist ein Menschenrecht

Als Teil der Europäischen Menschenrechtskonvention (Zusatzprotokoll aus 1953, Art. 2) ist „dieses Recht wie auch alle anderen einklagbar.“, so das Anfangsstatement von Barbara Kussbach, Menschenrechtsexpertin. Erst durch Bildung wird das jeweilige Individuum dazu befähigt, andere Rechte wahrnehmen zu können. Wird das Individuum gestärkt, wirkt sich dies auch positiv auf die wirtschaftliche Situation eines Landes aus.

Beispielhafte Bildungsinitiativen

Abseits der gängigsten Vermittlungsform, des Kurses, ermöglicht z.B. das Forumtheater, Erfahrungen von Betroffenen an Nicht-Betroffene zu vermitteln, die dadurch eine neue Sicht auf Arme und Armut bekommen. Das Spezielle am Forumtheater ist, dass ZuschauerInnen nach einem wiederholten Spielen des Theaterstückes dazu aufgefordert sind, Handlungsabläufe zu unterbrechen und in eine selbstgewählte Rolle eines Schauspielers zu schlüpfen.

Eine alternative Handlungsweise könnte somit eine Option sein dem weiteren Handlungsverlauf eine positive Wendung zu geben. Auch auf der Tagung wurde ein Forum-Theaterstück der Theatergruppe InterACT präsentiert: Das Stück „Kein Kies zum Kurven kratzen“ schildert die Situation der Familie Schmölzer, die nach einem Bandscheibenvorfall des Vaters in die Armut rutscht und armutsgeprägte Erfahrungen macht.

Ein weiteres beispielhaftes Projekt ist etwa „ Hands-on experts in poverty“ in Belgien, wo in Armut lebende Personen in Rahmen eines Lehrgangs zu ErfahrungsexpertInnen ausgebildet werden. Nach Lehrgangsende stehen diese für Regierungsinstitutionen und Einzelpersonen als ExpertInnen im Feld Armut zur Verfügung. In Großbritannien wiederum wurde das Projekt „Reaching the policy gap“ durchgeführt, in dem Armutsbetroffenen demokratische Formen der Meinungsäußerung (z.B. das Schreiben von Leserbriefen) vermittelt wurden.

Bausteine eines glücklichen Lebens als Leitlinien für die Bildungsplanung Michaela Moser vom European Anti Poverty Network legte die zehn Grundbefähigungen für ein glückliches Leben nach der Philosophin Martha Nussbaum dar:

   Leben: ein Leben in Würde führen
   Körperliche Integrität: gesundes und sexuell selbstbestimmtes Leben, angemessen wohnen, bekleiden
   Gefühlserfahrung: freudvolle Erlebnisse, frei von traumatischen Erfahrungen
   Kognitive Fähigkeiten: sich seiner Sinne bedienen, Vorstellungskraft, Gedanken entfalten und artikulieren, einschließlich des Zugangs zur Bildung
   Vertrauen: Bindungen zu Dingen und Personen eingehen können
   Vorstellung des Guten: Vorstellungen von einem guten Leben machen, umsetzen und reflektieren können
   Sozialität: zu sozialer Interaktion fähig sein
   Ökologische Verbundenheit: Anteilnahme an anderer Spezies und Natur
   Freizeitgestaltung: erholsame Tätigkeiten genießen und spielen
   Vereinzelung: sein Leben autonom führen


Moser dazu: Es sei zu bedenken, dass das Kompensieren eines Bereiches durch einen anderen nicht möglich sei, für ein glückliches Leben müssen alle Befähigungen gleichrangige Bestandteile des Lebens sein.

Quelle: erwachsenenbildung.at

Gerne stehe ich auch allen anderen für Einzelcoachings zur Verfügung.

Sozial- und Krankenversicherung für Künstler und Publizisten das Gesetz: Auf den Seiten der Kuenstlersozialkasse.de § 1 und 2 beschreibt dir, ob du dazugehörst, dann zahlt der Bund und die "Verwertenden" deinen Arbeitgeberanteil der Sozialversicherungen (Kranken-, Pflege und Rentenversicherung).

Die Künstlersozialkasse

Die Künstlersozialkasse ist eine Abteilung der Unfallkasse des Bundes.

Gesetzesauszüge von www.gesetze-im-internet.de/ksvg § 1 Selbständige Künstler und Publizisten werden in der allgemeinen Rentenversicherung, in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der sozialen Pflegeversicherung versichert, wenn sie 1. die künstlerische oder publizistische Tätigkeit erwerbsmäßig und nicht nur vorübergehend ausüben und2. im Zusammenhang mit der künstlerischen oder publizistischen Tätigkeit nicht mehr als einen Arbeitnehmer beschäftigen, es sei denn, die Beschäftigung erfolgt zur Berufsausbildung oder ist geringfügig im Sinne des § 8 des Vierten Buches Sozialgesetzbuch. § 2 Künstler im Sinne dieses Gesetzes ist, wer Musik, darstellende oder bildende Kunst schafft, ausübt oder lehrt. Publizist im Sinne dieses Gesetzes ist, wer als Schriftsteller, Journalist oder in anderer Weise publizistisch tätig ist oder Publizistik lehrt.

Das Wichtigste zur Künstlersozialabgabe in Kürze § 24 (1) Zur Künstlersozialabgabe ist ein Unternehmer verpflichtet, der eines der folgenden Unternehmen betreibt: 1. Buch-, Presse- und sonstige Verlage, Presseagenturen (einschließlich Bilderdienste),2. Theater (ausgenommen Filmtheater), Orchester, Chöre und vergleichbare Unternehmen; Voraussetzung ist, daß ihr Zweck überwiegend darauf gerichtet ist, künstlerische oder publizistische Werke oder Leistungen öffentlich aufzuführen oder darzubieten; Absatz 2 bleibt unberührt,3. Theater-, Konzert- und Gastspieldirektionen sowie sonstige Unternehmen, deren wesentlicher Zweck darauf gerichtet ist, für die Aufführung oder Darbietung künstlerischer oder publizistischer Werke oder Leistungen zu sorgen; Absatz 2 bleibt unberührt,4. Rundfunk, Fernsehen,5. Herstellung von bespielten Bild- und Tonträgern (ausschließlich alleiniger Vervielfältigung),6. Galerien, Kunsthandel,7. Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit für Dritte,8. Variete- und Zirkusunternehmen, Museen,9. Aus- und Fortbildungseinrichtungen für künstlerische oder publizistische Tätigkeiten.Zur Künstlersozialabgabe sind auch Unternehmer verpflichtet, die für Zwecke ihres eigenen Unternehmens Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit betreiben und dabei nicht nur gelegentlich Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten erteilen.(2) Zur Künstlersozialabgabe sind ferner Unternehmer verpflichtet, die nicht nur gelegentlich Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten erteilen, um deren Werke oder Leistungen für Zwecke ihres Unternehmens zu nutzen, wenn im Zusammenhang mit dieser Nutzung Einnahmen erzielt werden sollen. Werden in einem Kalenderjahr nicht mehr als drei Veranstaltungen durchgeführt, in denen künstlerische oder publizistische Werke oder Leistungen aufgeführt oder dargeboten werden, liegt eine nur gelegentliche Erteilung von Aufträgen im Sinne des Satzes 1 vor. Satz 1 gilt nicht für Musikvereine, soweit für sie Chorleiter oder Dirigenten regelmäßig tätig sind.

Abgabesatz 2010 ist 3,9 % vom gesamten an den Künstler bezahlten Entgelt.

Literatur zur Theaterarbeit

   Augusto Boal: Theater der Unterdrückten, Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler, Suhrkamp TB neue folge 361
   Der Regenbogen der Wünsche, Methoden aus Theater und Therapie
   Simone Odierna, Fritz Letsch: Theater macht Politik, Forumtheater nach Boal, Werkstattbuch, www.agspak-buecher.de

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