Franziska Reventlow

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Franziska Reventlow

hatte von Otto Gross eine kostenlose analytische Behandlung angeboten bekommen, ihre ironische Reaktion auf die ausführliche Auseinandersetzung beschreibt sie in ihrem Buch "Der Geldkomplex":

Auf Wikipedia: Fanny_zu_Reventlow "Sie pflegte außerdem Umgang mit Oscar A. H. Schmitz, Theodor Lessing, Friedrich Huch, Erich Mühsam, Oskar Panizza, Rainer Maria Rilke, Marianne von Werefkin, Alexej von Jawlensky (dessen Malschule sie 1906 besuchte)[4], Frank Wedekind und zahlreichen anderen Exponenten der „Münchner Moderne“."

"Sie findet neue Bekannte, darunter Frieda Gross, die Frau des
Psychoanalytikers Otto Gross, den sie noch in München kennengelernt hat. Frieda Gross lebt
mittlerweile mit dem Maler und Anarchisten Ernst Frick zusammen. Über
Rechtsstreitigkeiten, in die beide verwickelt sind, lernt Reventlow den Locarneser
Rechtsanwalt Mario Respini-Orelli kennen. Es entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die
allem Anschein nach unkompliziert ist und bis an ihr Lebensende dauert."

"Sie bricht mit der Familie und geht nach München, um dort Malunterricht zu nehmen. Mit ihrer Schönheit, ihrer Lebenslust und ihrem freien Liebesleben wird die tolle Gräfin schnell zu einer gefeierten Figur der Schwabinger Bohème - trotz oder auch wegen ihres unehelichen Kindes.

Doch dieser Lebensentwurf, der ihr Freiheit und Abenteuer ermöglicht, hat auch seine Schattenseiten. Dazu gehören Depressionen, Selbstzweifel, Einsamkeit und eine chronische Geldnot. In ihren Werken thematisiert sie diese Widersprüche auf unterschiedliche Weise. Fanny zu Reventlow stirbt mit 47 Jahren im Juli 1918 - vor 100 Jahren - in Locarno." deutschlandfunk.de: lange-nacht-ueber-die-schriftstellerin-fanny-zu-reventlow