Bisexualität

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Schon Sigmund Freud war vor 100 Jahren davon ausgegangen, dass jeder Mensch bisexuell angelegt ist, aber das grundlegende Denkmodell der Ehe und Kleinfamilie, damals im bürgerlichen Leben wie im ArbeiterInnen-Leben verankert, blieb die Hetero-Norm.

Als Wilhelm Reich mit der SEXPOL in den späten 1920er Jahren eine Organisation zwischen KPD und den Frauen-Beratungsvereinen aufbaute, die für Aufklärung und gegen die Strafbarkeit der Abtreibung kämpfte, ging er konsequent die weiteren Schritte: Aufklärung und Verhütung auch schon für Jugendliche zugänglich zu machen ...

Das Thema Bisexualität war noch nicht ganz reif: Zuerst bereiteten Magnus Hirschfeld und der Verleger Adolf Brand mit den Schriften des Wissenschaftlich-Humanitären Kommitee den Weg für die Benennung der sexuellen Zwischenstufen und die Anerkennung der Homosexualitäten, dann zerstörten die Schläger der Nazis schon sein Institut.

Im postfaschistischen Deutschland kam die Wirkung der frühen Forschungen mit großer Verspätung an. Durch internationale Bewegungen wie den Christopher Street Day, den Tag des Aufstandes der Tunten gegen den Terror von Mafia und Polizei in New York.


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