Bestrafungen

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Die erste Bestrafung ist die abfällige Bemerkung im Alltäglichen Gerede fällt es vielen Menschen nicht mehr auf, wie negativ sie sprechen, vor allem, wenn sie es aus der eigenen Kindheit kennen. Mädchen nennen Jungs "peinlich".


Als (manchmal unfreiwillige) Zuhörende bekommen wir oft Eindrücke, die wir nicht haben wollen, und die Betroffenen sind sofort in der Verteidigungshaltung, wenn wir sie ansprechen möchten. Die Selbstbestrafung als "brave" Antwort

Als brave Kinder integrieren wir die tausend mal gehörten Sprüche der "geliebten" Eltern, aber auch manch anderer verehrten oder gefürchteten Personen wie Pfarrer, Lehrer und Freunde in unser Bewusstsein. Als "Regeln der Welt" glauben wir, was wir nicht bewusst wieder entfernen, sogar, was wir entschieden bestreiten ...

Die suizidale Falle der Bestrafungen

Bestrafungen hatten immer etwas unerBITTliches,

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und jeder Widerspruch gegen die Art, den Vollzug, die Verordnung, die Situation war mit Straferhöhung sanktioniert.

Unerbittlich, die Wut des Vaters, der Zorn der Mutter, wenn das Faß übergelaufen war. Unerbittlicher Gehorsam war die notwendige Antwort auf ihre Angst.

Und jede Bitte eine drohende Gefahr, keine Einsicht, sondern Steigerung des Unrechts. der Macht. Aussichtslos die Lage des Kindes. Hinnehmen und leiden, bis es vorbei ist. Danach wieder eine Annäherung? Vielleicht viel später ...

Und dann doch wieder eine weitere Unterwerfung: Hunger. Keine Fluchtmöglichkeit. Kein Ausweg. Sterben wollen als Selbstmitleid. Das Einzige. Dann wird der Selbstmord tatsächlich der eigene Mord, der bei Vielen eher der machtlose symbolische Mord an einer belastenden Person ist.

Eine andere Sorte Bestrafungen: Andreas Altmann in seinem Altötting-Buch

[www.andreas-altmann.com in seinem Buch "Scheißleben ..." rechnet er mit seinem SS-Vater, dem Rosenkranz-Großhändler und seiner Zwangsarbeit ab -> Leseprobe "rektor burger" ist meine offene Baustelle zur Gewalt in der Schule in Altötting, noch nicht im

"Ketzerbrevier eines Altöttinger Ministranten"

Ketzerbrevier eines Altöttinger Ministranten

Auch viele Politiker und ihre JournalistInnen reden zur Zeit ständig von Strafmaßnahmen: Die Hilflosigkeit der Beleidigten, die keine Freundlichkeit mehr können.