Bericht aus Kroatien 1994

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entwicklungsdienst theater - methoden

in Kooperation mit Regenbogen Bayern, dem grün-nahen Träger für politische Bildung

Bericht aus Kroatien

Theater der Unterdrückten in der Flüchtlingsarbeit

Fritz Letsch unter Mitarbeit von Christoph Leucht, Manuela Liske und Nicki Tantaquispe

Entstehung und Konzept

Es begann bei einer Theaterwerkstatt von kritischen Psychologen der TU Berlin im April ´94.

Christoph und Manuela waren von Freunden dazu eingeladen bzw. über einen Aushang aufmerksam geworden, und die Auseinandersetzung mit dem Theater der Unterdrückten schien Christoph eine gute Basis zu sein für die Zusammenarbeit mit Ogi aus dem

Zagreber Center for Creative Work.

Auf eine Anfrage hin entwickelten wir ein Konzept, der Antrag zur Kooperation mit Regenbogen Bayern geriet allerdings nur zu einer Honorarzusage, nicht zur Gesamtfinanzierung. Ein Antrag ans Auswärtige Amt wurde zwar beim buntstift, dem Bundesverband der grün-nahen Länderstiftungen, bewilligt, aber terminlich leider erst im Arbeitskreis nach Beginn des Projektes, so daß die Kooperation rechtlich nicht zustande kam.

Das erste Konzept mit Finanzierungsplan ist im Anhang zu finden, dazu gibt´s auf Wunsch auch die Übersetzung ins Englische durch Christoph.

Die einschneidende Veränderung des Programms kam dann aus Zagreb:

Die Teilnehmenden haben nicht während der ganzen zehn Tage Zeit, ob die Teilung in zwei Projekte möglich wäre: Eine Woche auf Prvic (sprich >brrwitsch<), einer Adria-Insel vor Sibenic (sprich >schibenik<), und dann den zweiten Teil in Kutina, das im Nordosten Zagrebs, fast vor der ungarischen Grenze liegt.

Beide Orte haben Flüchtlingslager,

in denen örtliche Fachkräfte mit Jugendlichen an der Theaterarbeit sind. Für diese Mitarbeitenden und für die deutschen Teilnehmenden, die langfristig diese Arbeit unterstützen wollen, ist unsere Fortbildung geplant. Dazu kommen dann noch internationale Freiwillige, die in den jeweiligen Lagern arbeiten, in der ursprünglichen Idee wären auch noch UNPROFOR-Soldaten eingeladen worden, die an der Versorgung beteiligt sind.

Das Projekt sollte den Teilnehmenden die Methoden des Theater der Unterdrückten vorstellen, wobei sie selbst in der Anwendung der Methoden auf ihre Situation und die Lage ihrer Zielgruppe untersuchen sollten, ob die Methoden für ihre Arbeit brauchbar und wie sie in ihre kulturelle Situation übertragbar sein können.

Im Einzelnen werden die Übungen und Spiele mit einem Thema eingeleitet

Der Entwurf für diese Folge ist im Anhang dokumentiert. Schwerpunkte unserer Theaterarbeit sollten, an Augusto Boals Theater der Unterdrückten angelehnt, sein: Einstiegs-, Lockerungs- und Aufwärmübungen zur Hinführung, zur Verbesserung des Ausdrucks, der Präsenz, der Sinnes-Wahrnehmungen

  • Das Statuen-Theater zum Training des Denkens in Bildern, das uns erleichtert, zu direkten Aussagen zu kommen, statt zu Interpretationen

Zur Verfügung stand neben der deutschen Literatur das englische Buch von Augusto Boal: Games & Exercises for Actors and Non-Actors. Sprache der Workshops sollte Englisch sein.

Die Reise

Von der Landkarte bis zur Fahrkarte:

Im Reisebüro erst mal großes Staunen, keinerlei Unterlagen, aber die Fahrkarten sind zu haben. Über die Sicherheit könnte ich mich beim ADAC erkundigen. Für die Fahrt zu zweit im Schlafwagen müssen wir allerdings erste Klasse nehmen, sonst würden wir auf Männer- und Frauenabteil verteilt. Um Zeit zur Vorbereitung zu haben, leisten wir uns diesen "Luxus".

Die Bahnfahrt im ansonsten fast leeren Schlafwagen war angenehm, bis dann die ersten Gruppen von Grenzern mit angeblich notwendigen Visa-kärtchen zum Personalausweis anfingen, wovon eines noch im Zagreber Bahnhof zu besorgen sei. Dabei erwarteten uns dort schon unsere Berliner KollegInnen, die mit Auto und Bahn angereist waren, zusammen mit Ogi, unserem Zagreber Organisator und Projektpartner.

Der Papst hatte die Stadt am Vortag verlassen,

die Reste des Ereignisses waren noch an einigen Stellen zu sehen, die Springbrunnen waren noch hochgedreht.

Nach einigen Versuchen, in einem Restaurant mehr als Kaffee zum Frühstück zu finden, ging´s vom Busbahnhof zur gemeinsamen Fahrt nach Sibenic, im Süden Kroatiens gelegen, etwa acht Stunden lang, zuerst Autobahn, dann Pässe und dann sehr lange an der Adria entlang.

In einigen Dörfern und Städten waren Reste des Kriegs von vor zwei Jahren zu sehen, vor allem in der Region um Zadar, wo die besetzte Zone immer noch bis an´s Mittelmeer reicht und wir auf einer Pontonbrücke diesen "Meereszugang der bosnischen Serben" überqueren mußten.

Das war auch der Moment, in dem die anderen Passagiere im Bus mit uns zu sprechen und zu erklären anfingen, nachdem viele der Frauen (meist mit Papst-Anstecker) zuerst nur dem Radioprogramm und einer Folklore-Video-Aufzeichnung gelauscht hatten. Einige hatten wohl einmal in Deutschland oder Österreich gearbeitet.

In Sibenic dann deutlichere Zeichen des Krieges:

Einschüsse vom Hafen her, beschädigte Häuser, verbarrikadierte Banken, einzelne Barrikaden wurden dann in einem Sommer-Kinderprojekt dieses Jahres bunt bemalt.

Ein erster Ausflug nach der langen Fahrt brachte uns durch die wunderbar verwinkelte Altstadt den Berg hinauf zu einem Friedhof am Fuß einer Befestigung, in dem wir den ersten reifen Feigen begegneten, während die Sonne sich rot färbte.

Vor der Fahrt mit der Fähre nach Prvic,

der ersten Insel vor Sibenic, lernten wir die ersten Teilnehmerinnen kennen:

  • Meri, Sozialarbeiterin und
  • Natasa, Psychologin, die auch für die Flüchtlingsarbeit auf Prvic zuständig sind und mit den Kindern schon ein Theaterprojekt gestartet hatten.

Sie kamen dann täglich mit der Fähre, um mit uns zu arbeiten, während sie abends ihren wichtigsten Verpflichtungen nachkamen.

am Hafen von Prvic Luka war schon in der Dunkelheit, ein Zimmer in der Jugendherberge, das sonst bei schlechtem Wetter den Kindern zur Verfügung stand, wurde unser Quartier. Die Jugendherberge ist mit etwa 60 Flüchtlingen, vor allem Frauen mit kleinen Kindern und einigen Jugendlichen, belegt. Sie wird von der Organisation "Our Children" betreut.

Ein freundlicher Empfang, die Vorstellung des Hausleiters und der internationalen Freiwilligen (drei junge Schweizer, die auch teilweise an der Werkstatt teilnehmen) und ein Abendessen lassen uns heimisch werden, ein erstes Bad am gegenüber liegenden Pier wird durch Neon-Tierchen im warmen Wasser zum absoluten Luxus.

Theater auf der Insel

Die Suche nach dem richtigen Ort

hatte schon am Morgen ein erstes Problem gezeigt: Im Haus und drum herum waren die Kinder unterwegs, drinnen der Steinfußboden zu kalt, draußen die Sonne noch zu heiß: Auf dem Weg zum Badeplatz gab es einen Ort vor dem Hafen, der schattig und eben, aber betoniert ist.

Der Einstieg im Schatten am Strand und später in einem Waldstück unter Kiefern im Lärm der Zikaden mit Körper- Übungen, ersten Statuen- Bildern und baldigen Forum- Szenen war sehr flott gegangen, im Anhang sind die Übungen und Szenen im Einzelnen beschrieben.

Die Teilnehmenden waren in erster Linie die MitarbeiterInnen in der Flüchtlingsarbeit, einige Mütter, die vom Center in die Arbeit einbezogen werden und die Freiwilligen, in zweiter Linie die Jugendlichen, soweit sie nicht durch Schulbesuch verhindert waren.

Das Programm der Tage entstand in der Folge in Absprache mit den KollegInnen, die immer mehr die Konzeption und die Anleitung übernahmen.

Die Verständigung war in der ersten Phase nicht immer leicht, bis das Sprachvermögen der Einzelnen deutlicher wurde und der Mut zu Rückfragen stieg. Da nicht bei allen Teilnehmenden (vor allem der bosnischen Frauen und Jugendlichen) immer genügend Englisch- Kenntnis oder vor allem mangelnde Sprech-Sicherheit herrschten, gab es oft eine zweite Version der Anleitung, wobei Englisch- Kroatisch oder Deutsch-Bosnisch die Möglichkeiten bei jeweils Einzelnen waren.

Die Versorgung des Lagers in der Jugendherberge

war, von Gesundheitsfragen abgesehen, hervorragend, die Lebenssituation der BewohnerInnen, von den begrenzten Kommunikationsmöglichkeiten beeinträchtigt, gut organisiert. Die Frage der hohen Telefonkosten, mit den Verwandten und dem Mann in Bosnien oder Sarajewo regelmässig Kontakt zu halten, war im Endeffekt nicht zu klären.

Dagegen lieferte ECHO, die Hilfsorganisation der EU, schräge Präsente aus Entsorgung und Altbeständen: Kisten mit "Fa"- Sonnenblenden, Seifen mit Ablaufdatum 1984, blaue Plastik-Schwämme sowie Baby-Erstmilch (deren Werbung in der EU ohne Hinweis auf das gesündere Stillen nicht mehr erlaubt ist). In einem Prospekt über die Region hatten wir gesehen, daß hier in der Adria Natur-Schwämme gefischt wurden.

Die Selbstorganisation der Kaffeepause

war, nachdem nun ein Koch die Küchenleitung übernommen hatte, das stärkste Eigen-Element der Frauen im Haus. Der gute kroatische Kaffee, wie griechischer oder türkischer Kaffee kurz mit aufgekocht, war nach Essen und Abwasch der Treffpunkt, zu dem niemand aufgefordert werden mußte, zu dem sich alle Erwachsenen "zufällig" einfanden. Hier konnten alle Besprechungen angesiedelt werden, bis hin zum Lesen im Kaffeesatz, worin sich einige besonders auszeichneten.

Die Rolle der Freiwilligen im Haus ist zuerst die Betreuung der Kinder, die Beschäftigung mit den Jugendlichen und nicht zuletzt die Anwesenheit von solidarischen Ausländern in dieser schweren Situation zwischen provisorischem Leben und Wissen um Besetzung und Krieg.

Das Lager in der Jugendherberge und die Arbeit von Our Children sind da, wie allgemein gesagt wurde, vorbildlich und hervorragend, auch wenn die tolle Situation nicht über die Kriegsfolgen hinweg-täuschen kann.

Am dritten Tag waren wir beim Bürgermeister zu Gast

und wurden mit einer Rede geehrt, die den herrlichen Oktopus-Salat würzte, den heimischen Schnaps so hochleben ließ wie den eigenen Wein, über Freundschaft mit deutschen Familien berichtete und von der Insel, der Stadt und dem Krieg erzählte. Für unseren Projektpartner war es der wichtige Moment der Absprachen zur zukünftigen Zusammenarbeit.

Die politische Lage kam in den folgenden Gesprächen differenziert zur Sprache, die Entwicklung einer neuen Ebene des Tourismus und die Tradition des Ortes und der Insel. Das internationale Kinder- und Jugend- Feriencamp als Projekt wird von ihm begrüßt, er hat die praktische Mitarbeit vor Ort zugesagt und wird in den Wintermonaten für den Schutz der Anlage sorgen.

Unser letzter Abend wurde zu einem kleinen Dorffest

in der Bar des Ortes: Die halbe Nacht Gesang zur Gitarre, wunderbare kroatische Volkslieder, geschminkte Mädchen und immer wieder ein Anfang von Tanz.

Am nächsten Tag geleitete uns dann ein großer Zug zur Anlegestelle der Fähre, gab es noch letztes Adressen-Tauschen und Fotos zur Erinnerung. Auch der Bürgermeister und einige Leute vom Ort waren gekommen, die wenigen "Touristen" dieses Jahres zu verabschieden.

In Sibenic begann dann unser erster Rückblick, mit Ogi die bisherige Arbeit und die mögliche Zukunft auf die Reihe zu bringen.

Auf der langen Fahrt im Bus durch die Nacht zurück nach Zagreb mußten wir uns auch wieder auf den kühleren Herbst umstellen, den wir auf der Insel vergessen konnten.

Bei unserem kurzen Zagreb- Aufenthalt ging die Zwischenauswertung weiter, hatten wir uns für die folgende Woche von Ogi, unserem Organisator zu verabschieden, denn unseren zweiten Workshop begleitete Ljiljana, seine Frau.

Der Wechsel und die Reise von Zagreb nach Kutina war dann noch Sonntag nachmittag, am Abend gab es schon die erste Runde

Theater am Lande

einer Familie im Ort, bei der wir sofort ganz herzlich aufgenommen werden, ging unsere Arbeit aus. Hier mußte sich erst allmählich herausstellen, welche der MitarbeiterInnen nun teilnehmen würden. Vlatka, die Tochter des Hauses arbeitet im "Settlement", der Vater in der Raffinerie, daneben gibt es noch Hühner, Schweine und Garten zu versorgen.

Nachdem wir erst einmal Platz geschaffen hatten, ging´s mit den Teilnehmenden an die ersten Übungen, die wiederum von Manuela und Christoph genauer beschrieben werden. Am Dienstag gehen wir dann den weiten Weg ans andere Ende der Stadt

Das Dänische Rote Kreuz

hat am Nordwest-Rand der Stadt ein feines Dorf errichtet: In den Gärten sind die Vorlieben der BewohnerInnen abzulesen, und tragische Vorkommnisse gibt es vor allem, wenn nach einer Phase der Ausbreitung (weil weniger Flüchtlingsfamilien da sind) alle wieder etwas zusammenrücken sollten.

Die Häuser sind sehr schön ausgestattet, zwar kein und eng, aber mit Bad und voller Küchenzeile, im feinen dänischen Stil, einschließlich der Möblierung.

Im Kindergarten,

in dem uns, weils draußen schon zu kalt wurde, das Theaterstück der Jugendlichen gezeigt wurde, war zwar genau so wenig Platz wie in den Häusern, aber die Gruppe brachte gut konzentriert Szenen aus der Schule, die sie kabarettistisch überzeichnet und mit Musik und Gesang untermalt hatte.

Die Stadt mit etwa Zwanzigtausend Einwohnern,

ländlicher Prägung und industrieller Beeinflussung durch eine zum Himmel stinkende Raffiniere, hat auch ein Jugendzentrum. Von den Jugendlichen wird ein Hang in´s Schwarze, zu finsteren Klamotten, depressiver Musik etc berichtet, aber wir haben selbst in diesen Tagen keine Gelegenheit, dies kennenzulernen.

In "unserem Haus" am Rand der Stadt ist es dagegen ländlich- gemütlich, der eigene Wein schmeckt so hervorragend wie der schon morgens angebotene Grappa, der große Hund darf mit zum Spiel der Gruppe auf´s Feld, wo uns im Nu die Mücken erwischen.

Auswertung in Zagreb

Weil Christoph aus dem letzten Jahr hier Kontakte hat (damals über Fahrrad-Werkstätten in einzelnen Lagern) können wir unsere Erfahrungen mit denen einer anderen Organisation vergleichen:

Sonnenblume heißt Sunkokret,

"die sich nach der Sonne dreht".

Die Organisation der internationalen Freiwilligen aus 34 Ländern sorgt für Vermittlung, Vorbereitung und Nacharbeit des Einsatzes in den Lagern, für Zusammenarbeit mit einheimischen Professionellen und den Organisationen in den Ländern. Für Deutschland hat Pax Christi, aber auch das Komitee für Demokratie und Menschenrechte dazu Patenschaften übernommen. Die Freiwilligen müssen ihre Fahrt- und Aufenthaltskosten selbst organisieren, sind drei oder sechs Wochen in einem Lager vor allem für Kinderbetreuung zuständig und sollten dafür etwas Erfahrungen mitbringen.

und hat ein Büro in Zagreb, das

CENTAR ZA KREATIVNI RAD

(Center for creative work), von dem aus auch die Kinder- Friedens- Tournee im Frühjahr ´94, zusammen mit der Kreuzberger Musikalischen Aktion, zur Weltreise wurde. Unter dem Titel "HAPPY ISLAND" brachte ein KinderMusikCirkus Szenen der Jugendlichen aus den Flüchtlingslagern auf internationale Bühnen.

  • Der BLLV, der Bayrische Lehrerinnen- und Lehrerverband hatte dazu eine Patenschaft geleistet, die zur Tournee notwendig war.
  • Die KHG der Stiftungsfachhochschule München hat als Katholische StudentInnengemeinde Kontakt aufgenommen, weitere Projekte zu begleiten.

Happy Island auf Prvic

Auf der Insel Prvic ein internationales Feriencamp für Kinder und Jugendliche zu entwickeln, das ökologisch und in lokaler und regionaler Entwicklung (sanfter Tourismus, Arbeitsplätze für Flüchtlinge und Einheimische, ...) zu einer selbständigen Einrichtung für neue Pädagogik, selbst gestaltet durch Jugendliche und Kinder, betreut von Fachleuten aus den verschiedenen Handwerken...

Die Entwicklung der Idee mit einem Verband: Selbst verwaltete Betriebe und Projekte, ökologisch und lokal wirtschaftende Vereine, organisatorisch interessierte Forschende und Studierende.

Ein Projekt ökologischen Aufbaus und solidarischen Lernens als Konzept gemeinsam mit einheimischen Fachleuten entwickeln Kontakte in den verschiedenen Ländern (der EU?) aufbauen, um die Begegnungen zu langfristigen Freundschaften vorzubereiten. Den Frieden vorbereiten:

  • Projekte in Deutschland starten, die z.B. den hierher geflohenen Deserteuren handwerkliche oder weitere Ausbildungen möglich machen
  • Zukunft erfahrbar machen: Zukunftswerkstätten auch gegen unsere Depression, "mit diesem Krieg nichts anfangen zu können"
  • Miteinander lernen als Weg gegen den (Glaubens-) Fundamentalismus der National- Bewegungen

Regenbogen, der grün-nahe Träger für politische Bildung in Bayern, hatte die Honorare für dieses Projekt finanziert.


Anhang und Literatur

* Programmentwurf und Einladung:

  • Fritz Letsch für Regenbogen
  • Bericht zur theaterpädagogischen Arbeit
  • Manuela Liske und Christoph Leucht, Berlin

Zur Pädagogik der Unterdrückten:

  • Paulo Freire: Pädagogik der Unterdrückten, rororo TB Hamburg 1973
  • Joachim Dabisch und Heinz Schulze: Befreiung und Menschlichkeit, Texte zu Paulo Freire, AG SPAK München 1991
  • Zeitschrift für befreiende Pädagogik der Paulo-Freire-Gesellschaft, über das Büro der AG SPAK, ... München (20.-/Jahr) 4 Ausgaben
  • Im Heft 3/4 1994: Fritz Letsch: Reale Theaterarbeit in sozialen und pädagogischen Berufen und andere Artikel zum Theater der Unterdrückten

Zum Theater der Unterdrückten

  • Theater der Unterdrückten, Übungen und Spiele für Schauspieler und Nicht-Schauspieler SUHRKAMP-TB NF 361, Frankfurt 1979 +1989
  • Bernd Ruping (Hrsg.): "Gebraucht das Theater, Die Vorschläge von Augusto Boal: Erfahrungen, Varianten, Kritik" bei: Bundesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Remscheid, 1991
  • Arbeitsstelle Weltbilder, Agentur für interkulturelle Pädagogik Münster und Schulstelle der AG Bern: Spiel-Räume, ein Werkbuch zum Boal'schen "Theater der Unterdrückten" Münster/Bern 1993

Zur Theaterpädagogik:

  • Gisela Honens (Freiburg) und Rita Willerding (Kassel): Praxisbuch feministische Theaterpädagogik, Brandes & Apsel, wissen & praxis 43 ffm'92
  • Gerd Koch: Lernen mit Bert Brecht. Bertolt Brechts politisch-kulturelle Pädagogik, Hamburg 1979
  • Zeitschrift Korrespondenzen der Bundesvereinigung Theaterpädagogik über Prof. Gerd Koch an der Alice-Salomon-FHS, Berlin (8.-)

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