AGENDA21 in München

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AGENDA 21 in München

Verbandliche Jugendarbeit im Münchner Agenda- Prozeß Januar 1997

Informationen und Mitwirkungs- Entwürfe für zukunftsweisende Projekte

Nach den Beschlüssen der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung, heute kurz gefasst:

AGENDA 21 und dem Erscheinen der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" im Auftrag von Misereor und BUND haben sich viele Menschen, Gemeinden und Städte daran gemacht, neue Arbeits- und Lebensweisen zu entwerfen, die nicht nur die Klimakatastrophe abwenden und den CO2- Ausstoß reduzieren sollen, sondern auch für mehr Gerechtigkeit in der weltweiten Entwicklung sorgen wollen.

Die derzeitige Situation

Die Stadt München hat sich, wie auch viele andere Gemeinden, zur Umsetzung der Beschlüsse in der AGENDA 21 entschlossen und bitte alle BürgerInnen und Verbände, dies mit umzusetzen.

Um tatsächliche richtungsweisende Verhaltensänderungen zu erreichen sollen dafür neue Modelle für Lebensstil, Konsum und Gesundheit; Wohnen, Siedlung und Mobilität; wirtschaften und arbeiten, sowie für den Bezug und Kontakt in der Einen Welt entwickelt und verbreitet werden.

Dazu wurden vier Fachforen entworfen, die in Arbeitsgruppen die Entwürfe und Vorschläge aus Initiativen und Verbänden aufgreifen und zu stadtweiten Handlungsmöglichkeiten entwickeln.

Ein Beirat mit 40 Mitgliedern aus den verschiedenen Sparten soll dem Stadtrat Vorlagen erarbeiten, die Volkshochschule hat ein Programm zur Organisation eines offenen Bürgerforums entwickelt.

Die Möglichkeiten zum Einstieg:

Für Verbände, die selbst schon zukunftsweisende Vorstellungen entwickelt haben, wäre die Mitarbeit in den Arbeitsgruppen der Fachforen am zweckmässigsten, für Einzelne kann das Bürgerforum der VHS ein Einstieg sein.

Zur Verwirklichung eigener Ansätze ist die Ausformulierung und Darstellung mit Berücksichtigung der ökologischen und ökonomischen Konsequenzen, mit Vorstellung zu Motivation und Anreiz sinnvoll. Dazu kann eine Zukunftswerkstatt sicher helfen:

Aus den Schritten einer fundierten Kritikphase und einer anregenden Phantasie- oder Utopie- Runde zu Strategien der Verwirklichung der eigenen Ideen zu kommen, folgt dem Konzept von Robert Jungk, der damit eine sehr intelligente und demokratische Arbeitsweise entwickelte.

mein Angebot zur Unterstützung:

  • Gestaltung von Informationsveranstaltungen und -Gesprächen zur Entwicklung der eigenen Mitwirkungsmöglichkeiten
  • Entwurf und Moderation von Zukunftswerkstätten für die verschiedenen Zielgruppen und Themen der eigenen Arbeit eures Verbandes
  • Gemeinsame Entwicklung von motivierenden Schulungs- und Unterrichtsmaterialien für die verschiedenen Sparten
  • Erarbeitung von Studien zu den Bereichen politischer Mitwirkung und motivierter Verhaltensänderung, zu Bildungskonzeptionen und Fortbildungen
  • Vermittlung theaterpädagogischer Elemente wie Statuentheater (in Bildern reden und denken lernen: Ausdruck üben) und Forum-Theater (Szenen gestalten = soziale Konstellationen sehen,

Bilder von Macht und Unterdrückung, Resignation und Depression bearbeiten),

  • mit den Methoden des "Polizisten im Kopf" und "Regenbogen der Wünsche" psychische Einfühlung und tieferes Verständnis für andere entwickeln
  • Moderation von Forum-Theater-Aufführungen mit der Möglichkeit, selbst entwickelte Szenen durch das Publikum verändern zu lassen
  • Im Legislativen Theater Konstellationen von sozialer Forschung und politischer Zusammenarbeit entwerfen.

Im Vordergrund steht dabei immer der Ansatz, eigene Themen als Kraftquellen zu entdecken und die eigenen Interessen im Konfliktfeld zu erleben.

mein Hintergrund:

Langjährige Arbeit in politischen Initiativen und politischer Bildung, pädagogische und Schauspielausbildung, seit 1981 Arbeit mit den Methoden des Theater der Unterdrückten nach Augusto Boal, Projekte in vielen Berufs-Aus und Fortbildungen, (Hoch-)Schulen und Verbänden, Mitarbeit in der Paulo-Freire-Gesellschaft, Mitglied im Förderkreis der Robert- Jungk- Stiftung,

Literatur und Materialien

Es braucht Mut, glücklich zu sein: Anwendungen des Theater der Unterdrückten,

in: Zeitschrift für befreiende Pädagogik 10 / 96, Paulo Freire Gesellschaft, 

Augusto Boal: Theater der Unterdrückten suhrkamp- taschenbuch neue folge Inge Ruth Markus, Trudi und Heinz Schulze: Globales Lernen AG SPAK Bücher,

  • Bewußtseinsbildung in der Theaterarbeit

in: Befreiung und Menschlichkeit, Texte zu Paulo Freire, Hrsg: Joachim Dabisch, Heinz Schulze AG SPAK 1991

in: Gebraucht das Theater, Die Vorschläge Augusto Boals: Erfahrungen, Varianten, Kritik. Hg.Bernd Ruping, nur bei Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung, Remscheid

  • Mach mir eine Szene!

Als 4.4 Theater in: Sexualpädagogik in der Praxis, Hrsg.: Franz Will, Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern 1992

  • Zukunftswerkstatt - Utopie: Vom Problem zum neuen Projekt und "Utopie als Lust an der Krise"

in: das KulturBureau, Handbuch zur Organisation, Entwicklung, Aufbau und Absicherung von Projekten im kulturellen und sozialen Bereich, Hrsg. Para-SOL e.V. Autorenteam Regensburg 1992

weitere Projektberichte und Fach-Texte auf Anfrage:

Theater der Unterdrückten, Moderation von Zukunftswerkstätten, Politische Supervision, Flüchtlingsarbeit, Moderationsausbildungen, Theaterpädagogische Fortbildungen, Politische Bildung, Gewaltfreie Aktion


Theaterarbeit in der Bewusstseinsbildung

Theaterarbeit in der Bewusstseinsbildung


   da will ich mehr dazu wissen: und eine einladung zum bürgerforum der münchner volkshochschule ...
   gibt es noch utopien?